Seniorenwunschbaum der Bürgerhilfe Dinslaken erneut in Neutor-Galerie aufgestellt
Eine besinnliche Erfolgsgeschichte

(V.l.) Jana Stapelmann (Neutor Galerie), Marina Thümer (Bürgerhilfe), Bürgermeisterin Michaela Eislöffel und Tobias Agthe (Centermanager) hängen schon einmal die ersten Wünsche der Senioren auf.Foto: Lisa Peltzer
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Weit über 100 Wünsche hingen im vergangenen Jahr am Seniorenwunschbaum der Dinslakener Bügerhilfe im Erdgeschoss der Neutor Galerie. Anzunehmen, dass es in diesem Jahr - nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie - noch ein paar mehr werden.

Schon jetzt zählt Marina Thümer von der Bürgerhilfe Dinslaken rund 80 Wünsche. "Wir hatten im Vorfeld einige Seniorenheime in Dinslaken angeschrieben. Und da ist einiges zusammengekommen." Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Erfolgsgeschichte vor vier Jahren mit einem kurzen Post in der Facebook-Gruppe "Dinslaken aktuell" ihren Anfang nahm. "Was daraus alles entstanden ist ...", schwärmt Thümer.

Dinslakener Bürgermeisterin Eislöffel ist Fan der Aktion

Dinslakens Bürgermeisterin Michaela Eislöffel, die selbst immer mal wieder Stellung am Stand gehalten hatte, ist ebenfalls großer Fan des Seniorenwunschbaumes. "Weil sich die Altersvorsorge geändert hat, sind viele Senioren schlechter gestellt - und auf genauso eine Hilfe angewiesen." Sie sei gern dort, beweise das Engagement doch, dass die Gesellschaft zusammenstünde. Und das sei in diesem Jahr besonders wichtig, um vor allem die älteren Menschen vor Isolation durch Corona zu schützen.

Bodenständige Wünsche der Senioren

Dabei sind die Wünsche der Senioren ganz bodenständig: beliebt sind vor allem Socken, Halstücher, Malbücher und Stifte, Rätselhefte, Blumen oder aber selbstgebackene Plätzchen oder Gebasteltes. "Zwischendurch", das gibt Marina Thümer gern zu, "fließen bei einer Bescherung auch schon mal die Tränen." Bisher sei - auch dank der Sponsoren - nicht ein Wunsch unerfüllt geblieben. Und das soll auch so bleiben. Zwar könne in diesem Jahr wegen der hohen Auflagen für Veranstaltungen kein Geld extra gesammelt werden, Thümer ist jedoch zuversichtlich, dass "kein Wunsch übrig bleibt".

Und so geht's:

  • Wunschkarte ausfüllen und in den Briefkasten werfen.
  • Anschließend wird diese (wegen der Datenschutzgrundverordnung) anonymisiert an den Baum gehängt.
  • Wer einen Wunsch erfüllen möchte, nimmt sich die Wunschkarte vom Baum weg, kauft das Geschenk und gibt dieses an der Information in der Neutor Galerie oder im Kost-nix-Laden an der Friedrich-Ebert-Straße 44 ab.
  • Auf Wunsch können Ingo Kramarek und seine "Weihnachstwichtel" von der Bürgerhilfe Dinslaken auch einen persönlichen Kontakt herstellen.
Autor:

Lisa Peltzer aus Dinslaken

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