"One Billion Rising"-Aktion in Dinslaken
Tanzen als weltweiter Protest gegen Gewalt an Frauen

In diesem Jahr kann aufgrund der Coronapandemie nicht gemeinsam auf dem Neutorplatz getanzt werden. Alle Teilnehmer sind aber aufgerufen, bis zum 9. Februar ein Video des eigenen Tanzes aufzunehmen.
  • In diesem Jahr kann aufgrund der Coronapandemie nicht gemeinsam auf dem Neutorplatz getanzt werden. Alle Teilnehmer sind aber aufgerufen, bis zum 9. Februar ein Video des eigenen Tanzes aufzunehmen.
  • Foto: Lokalkompass
  • hochgeladen von Nina van Bevern

Bereits zum vierten Mal gibt es in Dinslaken die Möglichkeit, an der weltweiten Aktion gegen Gewalt an Frauen teilzunehmen, auch wenn sie in diesem Jahr in einer etwas anderen Form stattfindet.

Am Valentinstag, 14. Februar, wird dazu aufgerufen, mit dem Tanz zum Lied „Break the Chain“ – „Spreng die Ketten“ das Ende der Gewalt an Frauen zu fordern. Dazu laden Karin Budahn-Diallo (Gleichstellungsbeauftragte), Astrid Liebenau (Körpertherapeutin), Kordula Völker (Künstlerin), die AWO Anlaufstelle gegen sexuelle Gewalt, das Jugendzentrum P-Dorf, die Frauen-Trommelgruppe „Mamaliye“ sowie "Funkys Dance Point" ein. 

Jede dritte Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt

Jede dritte Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Jede dritte Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one Billion) weltweit, denen Gewalt angetan wird. "One Billion Rising (eine Milliarde erheben sich) ist ein globaler Streik, eine Einladung zum Tanz, ein Akt weltweiter Solidarität und eine weltweite Demonstration, die zeigt, wie viele Menschen sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen. In Deutschland hat ebenfalls jede dritte Frau körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren, jede fünfte Frau hat körperliche oder sexuelle Gewalt in der Partnerschaft erlebt und jede  zwanzigste Frau wurde ein Vergewaltigungsopfer.  Auch in Deutschland wird es Zeit, diese Situation nicht länger zu akzeptieren. Menschen in Dinslaken fordern mit der Aktion das Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen sowie ein Ende der Geduld und des Schweigens", so die Organisatoren.

Gemeinsames Video als Protest

Da auch diese Aktion unter dem Zeichen der Coronapandemie steht, wird nicht wie in den vergangenen Jahren gemeinsam auf dem Neutorplatz getanzt. Stattdessen sind alle Teilnehmer eingeladen, ein Video aufzunehmen, in dem sie den Tanz zu „Break the Chain“ tanzen. Die aufgenommenen Videos können bis zum 9. Februar per Mail an die Gleichstellungsstelle unter gleichstellungsstelle@dinslaken.de gesendet werden. Am 14. Februar wird dann auf den digitalenPlattformen ein Video geteilt, welches aus den Zusendungen zusammengeschnitten wurde. So können alle, die sich an "One Billion Rising" beteiligen wollen, gemeinsam gegen die
Gewalt an Frauen tanzen. Rückfragen werden in der Gleichstellungsstelle Dinslaken unter Tel. 02064/66 469 beantwortet.

Autor:

Lokalkompass Dinslaken-Voerde-Hünxe aus Dinslaken

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

18 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen