Schulleiter Uwe Neumann bedauert Verlust
Verdiente Lehrkräfte am Berufskolleg verabschiedet

Das Foto zeigt Schulleiter Uwe Neumann, Conny Tausendfreund, Wilfried Faber-Dietze und Florian Eckert, stellvertretender Schulleiter, bei der Verabschiedung.
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  • Foto: Berufskolleg
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Uwe Neumann, Schulleiter des Berufskollegs Dinslaken, verabschiedete in der letzten Lehrerkonferenz verdiente Lehrkräfte.

Conny Tausendfreund arbeitete seit 2008 am Berufskolleg Dinslaken und war seit 2014 Fortbildungsbeauftragte. Sie organisierte zahlreiche pädagogische Tage, betreute Referendare und unterrichtete in den internationalen Förderklassen. Sie wechselt auf eigenen Wunsch zu einem Berufskolleg an ihrem Wohnort Essen. Schulleiter Neumann bedauerte den Verlust der engagierten Kollegin und wünschte ihr an dem neuen Arbeitsplatz alles Gute.

Wilfried Faber-Dietze setzte sich vielfach gerade für die schwächeren Schüler ein

Wilfried Faber-Dietze studierte Theologe in Mainz und begann nach seinem Vikariat in Lohberg 1990 seine Lehrtätigkeit als Berufsschulpfarrer am Berufskolleg in Dinslaken. Zusätzlich wirkte er beim Aufbau des Bildungsganges Heilpädagogik am Berufskolleg Dinslaken mit und war an der Erstellung von landesweiten Lehrplänen für die Fachschule für Heilpädagogik beteiligt.Faber-Dietze arbeitete in zahlreichen Gremien des Berufskollegs mit und setzte sich vielfach gerade für die schwächeren Schülerinnen und Schüler ein. Er organisierte etliche öffentliche Veranstaltungen mit namhaften Referenten im Forum des Berufskollegs, die auch in der Stadt auf reges Interesse stießen. Großes Engagement zeigte er auch bei der Aufarbeitung der Verwicklung der Vorläufer-Schule in die Gräueltaten des Nationalsozialismus. Insbesondere erforschte er die Ereignisse um den ehemaligen Dinslakener Lehrer Leopold Strauß, der an den Folgen von Misshandlungen nach der Reichspogromnacht gestorben ist.

Neumann bezeichnete Faber-Dietze als „Macher“

Neumann bezeichnete Faber-Dietze als „Macher“; es sei Faber-Dietze immer wichtig gewesen, genau auf die Gegebenheiten zu schauen und sich inhaltlich fordernd mit den Strukturen auseinanderzusetzen. Seine Beiträge hätten in vielerlei Hinsicht die Schule vorangebracht. Er dankte ihm für sein langjähriges hohes Engagement und wünschte ihm weiterhin viel Energie im Ruhestand.

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