„Dreamz“ und „Yuzef“
Stadt Dorsten setzt 5000 Euro Belohnung auf Sprayer aus

Die Stadt Dorsten setzt jeweils 2500 Euro Belohnung aus für Hinweise, die zu den Verursachern der massenhaft im Stadtgebiet sichtbaren Tags „Dreamz“ und „Yuzef“ führen, insgesamt also 5000 Euro.
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Die Stadt Dorsten setzt jeweils 2500 Euro Belohnung aus für Hinweise, die zu den Verursachern der massenhaft im Stadtgebiet sichtbaren Tags „Dreamz“ und „Yuzef“ führen, insgesamt also 5000 Euro.

Das Ausmaß dieser vielleicht als „Kunst“ gemeinten, von der Allgemeinheit aber schlicht als Schmiererei wahrgenommenen Namenszüge übersteigt mittlerweile jedes Maß. Allein „Dreamz“ hinterließ zuletzt teils mannshohe Namenszüge am Treffpunkt Altstadt, am Gymnasium Petrinum, an der Aula Petrinum, an der Volkshochschule, der ehemaligen Agatha-Schule sowie am Schulzentrum Pliesterbecker Straße, viele kleine „Tags“ nicht mitgezählt. Auch gerade erst aufgestellte neue Bänke und Mülleimer in der Innenstadt waren innerhalb weniger Tage mit „Dreamz“-Schriftzügen vollgekritzelt. Wie viele private Liegenschaften darüber hinaus Opfer dieser Farbsprühattacken wurden, ist nicht bekannt. Die Entfernung der Schmierereien at mittlerweile mehrere tausend Euro Steuergeld verschlungen. Die Stadt hat in jedem Einzelfall Strafanzeige gegen unbekannt erstattet.

Karsten Hartmann, städtischer Rechtsrat: „Wir werden es nicht mehr akzeptieren, dass Menschen mit offenbar übersteigertem Geltungsdrang und ohne jeden Respekt vor fremdem Eigentum eine derartige Schneise von Schweinereien in unser Stadtgebiet schlagen. Mit der hohen Belohnung hoffen wir auf zielführende Hinweise. Dieses Geld ist auch gut investiert, da wir bei den Tätern natürlich die bisherigen Reinigungskosten geltend machen werden.

"Darüber hinaus schadet diese kriminelle Form der skrupellosen Sachbeschädigung auch dem Ruf der ernstzunehmenden und künstlerisch orientierte Graffiti-Szene, mit der wir als Stadt im Jugendbereich gut zusammenarbeiten und die auch immer wieder legale Möglichkeiten bekommt, ihre Kunst zu leben", heißt es in einer Presseerklärung der Stadt Dorsten.

Quelle: Stadt Dorsten

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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