Gesamtschule Wulfen gehört zu den Gewinnern des Landespreises "Starke Schule"

Jetzt ist es offiziell: Die Gesamtschule Wulfen zählt zu den besten in NRW.
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„Starke Schulen“ in Nordrhein-Westfalen: Die Gesamtschule Wulfen hat den 3. Platz im Landespreis des bundesweiten Schulwettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ gewonnen. Auch die Städtische Gemeinschaftshauptschule Niedersprockhövel (Platz 1) und die Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck (Platz 2) dürfen sich freuen.

Schüler und Lehrkräfte nahmen heute in Düsseldorf von Schulministerin Sylvia Löhrmann die Preise entgegen. Der Wettbewerb prämiert die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung ihrer Schülerinnen und Schüler auf die Berufswelt leisten.

Ministerin Löhrmann würdigte das Engagement der Preisträger: „Die prämierten Schulen fördern erfolgreich und gezielt alle Schülerinnen und Schüler, um ihnen einen reibungslosen Übergang in den Beruf zu ermöglichen. Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler frühzeitig dabei unterstützt werden, Perspektiven zu entwickeln um den Anschluss an ihren Abschluss zu gestalten“, so die Ministerin.

Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Platz belegt die Städtische Gemeinschaftshauptschule Niedersprockhövel in Sprockhövel. Die Erich-Kästner-Realschule in Gladbeck erreichte den zweiten Platz und bekommt
3.500 Euro.

Mit dem dritten Platz und 2.000 Euro wurde die Gesamtschule Wulfen in Dorsten ausgezeichnet. Die Schule verfügt über ein überzeugendes pädagogisches Konzept, hat ein ambitioniertes Schulentwicklungsprogramm, das jährlich evaluiert wird und hat u. a. das Schülerfeedback eingeführt.

Alle „Starken Schulen“ leisten hervorragende Arbeit in einem oft sehr schwierigen Umfeld. Angesichts des demographischen Wandels und des daraus resultierenden Fachkräftemangels wird diese Arbeit zunehmend wichtiger. Studien belegen, dass insgesamt 20 Prozent der Jugendlichen eines Jahrgangs nicht über die notwendigen fachlichen und sozialen Kompetenzen für die Berufswelt verfügen. Die Schüler zur Ausbildungsreife zu führen, erreichen die "Starken Schulen" vor allem durch eine Öffnung nach innen und außen: Groß geschrieben wird die Gestaltung von Schule als Lebensort, die Zusammenarbeit der Lehrkräfte mit Eltern, Sozialarbeitern, Sonderpädagogen und Berufsberatern der Agentur für Arbeit sowie die Kooperation mit Unternehmen und Berufsschulen.

„Wir können als Gesellschaft nicht auf ein Fünftel jedes Jahrgangs verzichten. Die „Starken Schulen“ in Nordrhein-Westfalen zeigen, dass es anders geht. Sie fördern ihre Schüler individuell, entwickeln Unterricht und Lernprozesse kontinuierlich weiter und sehen die Vielfalt ihrer Schüler als Chance. Damit ermöglichen sie ihren Schülern eine aktive und selbstbestimmte Teilhabe am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben. Nur so kann Chancenge-rechtigkeit hergestellt und für alle Jugendlichen eine echte Anschlussperspektive ermöglicht werden“, sagt Dr. Antje Becker, Geschäftsführerin der Hertie-Stiftung, stellvertretend für die Projektpartner.

Der mit 210.000 Euro dotierte Wettbewerb „Starke Schule“ wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt. Bewerben können sich alle allgemein bildenden Schulformen, die zur Ausbildungsreife führen. Aus den fast 700 Einsendungen des aktuellen Wettbewerbs ermittelte eine Jury mit Experten aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Landessieger.

Gemeinsam mit den Gewinnern der anderen Bundesländer hat die erstplatzierte Städtische Gemeinschaftshauptschule Niedersprockhövel in Sprockhövel nun die Chance auf den Bundessieg, der im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 5. Juni 2013 in Berlin durch Bundespräsident Joachim Gauck bekannt gegeben wird.

Neben der öffentlichen Anerkennung ihrer Arbeit ist der größte Gewinn für die Landessieger die Aufnahme in das länderübergreifende Netzwerk. Hier erhalten Lehrkräfte die Möglichkeit, an zahlreichen Fortbildungen zur Unterrichts- und Organisationsentwicklung teilzunehmen und von guten Beispielen zu lernen. Die Fortbildungen ermöglichen den Einblick in andere „Starke Schulen“ und in andere erfolgreiche Konzepte – auch über Grenzen von Bundesländern hinaus – und geben Impulse zur schulischen Weiterentwicklung.

Weitere platzierte Schulen in Nordrhein-Westfalen:
4. Platz: Gesamtschule der Stadt Porta Westfalica
5. Platz: Karl-Simrock-Schule für Berufsorientierung, Bonn
6. Platz: Friedensschule, Hamm
7. Platz: Karlschule, Hamm
8. Platz: ProfilSchuleLünen
9. Platz: Städtische Gemeinschaftshauptschule Wolverothe, Wülfrath
10. Platz: Jakob-Moreno-Schule, Gummersbach

Jetzt ist es offiziell: Die Gesamtschule Wulfen zählt zu den besten in NRW.
Schulministerin Sylvia Löhrmann (Die Grünen).
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Lokalkompass Dorsten aus Dorsten

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