Bischof Dr. Felix Genn in Rhade
Gottesdienst zur Einweihung und Wiedereröffnung der Rhader Urbanuskirche

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Am Sonntagvormittag war es endlich soweit. Nach einer langen Planungs- und rund einjähriger Umbauphase fand in der St. Urbanuskirche wieder ein Gottesdienst statt. Der voll besetzte Kirchenraum erstrahlte in neuem Glanz.

Dazu wurde unter anderem der Innenanstrich der Kirche erneuert und die elektrischen Einrichtungen, die Beleuchtung der Kirche und die Lautsprecheranlage ersetzt. Ein neuer, etwas kleinerer Altar wurde in Richtung Kirchenschiff vorgezogen. Zu dieser Wiedereröffnung und dem ersten festlichen Gottesdienst war auch Bischof Dr. Felix Genn eingeladen. Er weihte neben dem neuen Altar auch das neue Ambo ein. „In einer Zeit, in der in vielen Bistümern Kirchen geschlossen, profaniert, anderen Bestimmungen übergeben oder sogar abgerissen werden, konnten wir unsere Kirche renovieren und sanieren und können nun wieder Gottesdienste feiern. Ich danke allen Handwerkern, dem Architekturbüro Badura und auch unserem Kirchenvorstand für alle Planung, Organisation und Durchführung dieser Maßnahme, die zeitlich und finanziell voll im Rahmen geblieben ist, was heutzutage ja auch nicht unbedingt selbstverständlich ist., wie wir alle wissen. Mein Dank gilt aber auch unserem Bistum Münster, hier besonders der Bau– und Finanzabteilung, mit denen wir gut zusammengearbeitet und die diese Maßnahme erst möglich gemacht haben“, erklärte Pfarrer Alfred Voss.

Für die Altarweihe salbte der Bischof den Altar an fünf eingravierten Kreuzzeichen mit Chrisam. Hierdurch wird er zum Symbol Christi. Christus heißt auf Deutsch „der Gesalbte“, so wird der gesalbte Altar zum sichtbaren Zeichen des Herrn und Erlösers Jesus Christus. Auf dem Altar verbrannte der Bischof Weihrauch und inszenierte ihn mit dem Rauchfass. Das Aufsteigen des Rauches der Weihrauchkörner gilt als Sinnbild dafür, dass sein Opfer vom Vater im Himmel angenommen wird, zum Heil der Menschen. Zum Abschluss der Weihhandlung ließ der Bischof die Altarkerzen anzünden und den Altar festlich beleuchten. Dies war ein Zeichen dafür, dass Christus das Licht der Welt ist, das jeden Menschen erleuchtet. In den neuen Altar setzte der Bischof Reliquien ein als Zeichen, dass wir mit allen Glaubenden, den Lebenden und der Verstorbenen, verbunden sind.

Auch der neue Ambo, der Ort der Verkündigung der Frohen Botschaft und der Predigt, wurde vom Bischof geweiht und mit Weihwasser besprengt. Vor dem Schlusssegen des Gottesdienstes sprachen auch Bürgermeister Tobias Stockhoff und der Pfarreirat der St. Laurentius Gemeinde Lembeck/Rhade, Wilfried Plemper, einige Worte des Dankes. Im Anschluss gab es im Festzelt vor der Kirche mit der Gemeinde ein Zusammensein mit Getränken und Essen.

Text und Fotos: Bludau

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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