Dunkle Geschichte auf 821 qm
Jüdischer Friedhof am Kaiserweg in Lembeck saniert

Das Grünflächenamt der Stadt hat im Dezember 2016 einen neuen Stabgitterzaun errichtet und nun wurde aktuell der Rest des Geländes auf Vordermann gebracht.
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  • Das Grünflächenamt der Stadt hat im Dezember 2016 einen neuen Stabgitterzaun errichtet und nun wurde aktuell der Rest des Geländes auf Vordermann gebracht.
  • Foto: Bludau
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Der jüdische Friedhof in Lembeck liegt am Kaiserweg und wurde bereits 1865 angelegt. Das rund 821 Quadratmeter große Grundstück wurde damals laut Grundsteuerkataster an die Jüdische Gemeinde Lembeck übertragen.

1939 wurde der Friedhof von der Siedlungsgesellschaft Rote Erde Münster beschlagnahmt und alle vorhandenen Grabsteine bis auf eine Umrandung wurden zerstört, Vieh wurde aufs Gelände getrieben. Im Zuge der Wiedergutmachungsverhandlungen 1948 verzichteten die Erben der betroffenen Familien auf den Friedhof.

Seit 1950 ist der Friedhof Eigentum der Gemeinde Lembeck und somit heute der Stadt Dorsten. Das Grünflächenamt der Stadt hat im Dezember 2016 einen neuen Stabgitterzaun errichtet und nun wurde aktuell der Rest des Geländes auf Vordermann gebracht. So wurde ein neuer Weg gebaut und Bäume gefällt sowie beschnitten. Zusätzlich gab es auch einige Neupflanzungen. Nun ist der Friedhof wieder optisch ansehnlich. Der von Schwester Paula (Tisa von Schulenburg) geschaffene Gedenkstein erinnert noch heute an die jüdischen Opfer der Gewaltherrschaft und liegt direkt im Eingangsbereich.

Text und Fotos: Bludau

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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