Moderne Schnitzeljagd - Auf den Spuren von Dorsten

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Dorsten. Sie liegen weltweit verborgen – auch in Dorsten: Die Schätze des Spiels Geocashing. Wer sich spielerisch auf die Spuren der Vergangenheit von Dorsten begeben möchte, kann jetzt starten: Zwölf GPS-Geräte warten auf begeisterte Entdecker. Je sechs Apparate liegen kostenlos in der Stadtinfo und im Jüdischen Museum Dorsten zum Verleih aus.

Gegen einen Pfand, Name, Adresse und Telefonnummer können sich Interessierte die Geocaching-Instrumente abholen. Auch dann, wenn sie länger weg sind – und das Gerät in den Urlaub oder auf die Alpen mitnehmen möchte, meint Antje Thul, Museumspädagogin des Jüdischen Museums. Dadurch können Abenteurer aus der Region die Welt nach Dorsten holen.

Das Teil ist einfach in der Handhabung: Es wird aufgeladen, angemacht und dann werden auch schon auf einer Karte die Koordinaten angezeigt. Der Standort wird ermittelt – und ein Kompass weist den Weg. Historische Informationen zum jüdischen Friedhof und andere geschichtsträchtige Orte von Dorsten lassen sich leicht abrufen. Angeschafft wurden die GPS-Geräte durch den Altstadtfond, der Sparkasse Vest und dem Arbeitskreis Jugend der Stadt Dorsten.

Barbara Seppi der Stadtinfo Dorsten, ihre Kollegin Heike Backhaus, Antje Thul, Museumspädagogin des Jüdischen Museums und Christoph Krafczyk, Citymanager des Stadtteilbüros „WirMachenMitte“ haben sich schon auf den Weg gemacht. Sie suchen „Punkte“, die als Art kleine Registerkarten auf dem Gerät angezeigt werden. Der erste Geocache befindet sich gleich um die Ecke der Stadtinfo am Eingang des St. Ursula Gymnasiums.

Dort gibt das GPS-Gerät den ersten Hinweis auf den Gegenstand an: Nicht magnetisch, steht da in schwarzer Schrift. Fragend blickt sich das Quartett um. Auf dem Gerät lassen sich Schwierigkeitsgrad, Gelände und die Cache-Beschreibung ablesen. Bei einer Schwierigkeitsstufe von fünf Sternen müsse der Abenteurer auch klettern und womöglich ein Seil im Rucksack haben. Das Gerät ist robust - und hält auch arktischen Temperaturen stand. Soweit ist dieses Gerät wohl noch nicht gekommen. Jetzt wird der Schatz am St. Ursula Gymnasium gesucht. Einzige Bedingung für Geocaches, die auch selbst erstellt werden können: Sie müssen auf einem zugänglichen, öffentlichen Gelände versteckt sein. Als die vier Entdecker Heike Backhaus, Barbara Seppi, Christoph Krafczyk und Antje Thul den kleinen Schatz finden, entdecken sie auch gleich das Logbuch, was immer dabei liegt. In dieses tragen sich die Finder mit Namen und Datum ein.

Das St. Ursula Gymnasium hat bereits in der Vergangenheit in Kooperation mit dem Jüdischen Museum eigene Geochaches in Dorsten erstellt. Nach den Sommerferien setzt sich eine solche Projektarbeit in der Gesamtschule Schermbeck fort. Vielleicht am Jüdischen Friedhof, meint Antje Thul. Weitere Schulen können sich dem Geocaching-Projekt mit dem Jüdischen Museum in Dorsten anschließen. Weitere Infos und Kontakt unter http://www.jmw-dorsten.de/

Zum Geocaching gibt’s hier weitere Infos: https://www.geocaching.com/play

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