Papst Franziskus und der Götzendienst

»Wegen angeblichen Götzendienstes - Konservative Katholiken rufen Papst zu öffentlicher Buße auf. Der Papst habe die "heidnische Göttin Pachamama" angebetet und den Petersdom entweiht: So heißt es in einem Brief mit bislang rund 100 Unterzeichnern. Die Bischöfe weltweit werden darin zu einer "brüderlichen Zurechtweisung" des Pontifex aufgerufen.«
So titelte das deutsche Portal "katholisch_de" der Gruppe des sog. "Zweiten Vatikanischen Konzils" am 13.11.2013.
Zu den vermeintlichen Papstkritikern gehört auch Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. In Wahrheit allerdings verurteilen diese vermeintlichen "erzkonservativen Katholiken" nur wieder einmal mehr sich selbst. Denn Götzendienst ist ein wesentliches Markenzeichen der Vatikanum-2-Gruppe. Das wurde schon vor Jahrzehnten sogar im Mainstream zugegeben, cf. Johannes Dörmann, Der theologische Weg Johannes Pauls II. zum Weltgebetstag der Religionen in Assisi. Sitta, Senden/Westfalen 1990-1998. Karol Wojtyła küsste den Koran, ließ sich von eine Shiva-Priesterin segnen, besuchte eine Moschee usw. usf. Dieser Koranküsser und Shiva-Gesegnete Wojyla wurde dann von Joseph Ratzinger (vulgo "Papst Benedikt XVI.") "seliggesprochen" und von Jorge Bergoglio (vulgo "Papst Franziskus") "heiliggesprochen - und die beiden waren n.b. ebenfalls in einer Moschee.
Tatsächlich wurde bereits bei der Erstellung der Statuten, d.h. auf "Vatikanum 2", die Verbindung zur christlichen Wurzel vollständig zertrennt: Nichtkatholische Gemeinschaften werden ausdrücklich als "Mittel des Heiles" bezeichnet (Unitatis Redintegratio 3). Die V2-Gruppe ist etwas radikal anderes als die katholische Kirche. Sie ist in ihrem Wesen häretisch, und jeder, der sich zu V2 bekennt, z.B. als eingetragenes V2-Mitglied, steht damit objektiv außerhalb der katholischen Kirche.
Im Grunde hätte spätestens bei der V2-Eröffnungsansprache von Angelo Roncalli (vulgo "Papst Johannes XXIII.") jeder gegen Scheinpapst Roncalli vorgehen müssen: Roncalli verkündete, die Kirche solle "jetzt nicht mehr verurteilen", d.h. die Schafe sollen den Wölfen zum Fraß vorgeworfen werden. Und tatsächlich: Giovanni Battista Montini (vulgo "Papst Paul VI.") triumphierte bald darauf, dass "der Rauch des Satans in die Kirche eingedrungen" sei, d.h. dass seine V2-Gruppe eben nicht die katholischen Wesensmerkmale (einig, heilig, katholisch, apostolisch) besitzt. Aber fast jeder flüchtet sich in den (Alb-)Traum, dass V2 "katholisch" ist. Das Erwachen kommt aber für jeden unausweichlich. Auch die jetzige Träumer-Gruppe um Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ignoriert hartnäckig selbst allerdeutlichste antichristliche V2-Aktionen. Cf. Youtube-Video Nq7us5Lf5IU (90 Sekunden): "The Pope Video – Inter-religious Dialogue - January 2016" (spanische Sprache, englische Untertitel). Eine Buddhistin, ein Jude, ein V2-Vertreter und ein Muslim sprechen ihren jeweiligen "Glauben an Buddha, Gott, Jesus Christus, Allah" aus, und Jorge sagt: "In dieser Menge, in dieser Bandbreite der Religionen gibt es nur eine Gewissheit, die wir für alle haben: Wir sind alle Kinder Gottes." Daraufhin kommen die vier Nichtkatholiken noch einmal, und nun bekennt jeder seinen "Glauben an die Liebe". Jorge schwärmt abschließend von einem fruchtbringenden interreligiösen Dialog für Frieden und Gerechtigkeit. Wahrheit? Nicht mit Jorge!
Die im o.g. Artikel vorgebrachte "Verteidigung" Jorges durch "Bischof" Felipe Arizmendi mag zwar noch so lächerlich und haltlos sein: Trotzdem ist und bleibt entscheidend: V2 ist nicht katholisch.

Autor:

Pater Rolf Hermann Lingen aus Dorsten

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