Deutscher Wetterdienst warnt vor orkanartigen Böen, Starkregen, Gewitter und Hagel – sogar Tornados sind möglich

Für heute (9. August) werden Unwetter vorhergesagt.
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  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Unwetterwarnung: Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor Gewitter, orkanartige Böen, Starkregen und Hagel. Örtlich besteht zudem ein gewisses Potential für Tornados. 

Heute zieht ein Tiefdruckgebiet von Frankreich über Benelux zur Nordsee, auf dessen Ostseite noch einmal sehr warme bis heiße, zu Gewitterbildung neigende Luft nordwärts geführt wird. Ab dem Mittag greift von Westen eine markante Kaltfront auf Nordrhein-Westfalen über, überquert das Land bis Freitag nordostwärts und räumt die heiße Luft aus.

Gewitter / orkanartige Böen / Starkregen / Hagel (Unwetter):

Heute zunächst nur ganz vereinzelt, teils kräftige Gewitter. Ab dem Mittag von Südwesten verbreitet aufkommende, kräftige Gewitter mit erhöhtem Unwetterpotential. Mit Durchzug der Gewitter muss mit schweren Sturmböen (80 bis 100 km/h, Bft 9 bis 10), teils auch orkanartigen Böen (um 105 km/h, Bft 11), Starkregen oder heftigem Starkregen zwischen 15 und 40 l/qm und Hagel um 3 cm gerechnet werden. Über mehrere Stunden sind bei Gewitterkomplexen auch Regenmengen bis 75 l/qm nicht auszuschließen. Örtlich besteht zudem ein gewisses Potential für Tornados.
Aufgrund der Modellunterschiede sind nach jetzigem Stand der Schwerpunkt sowie die Intensitäten der Gewitter nur mit gewissen Unsicherheiten vorherzusagen.

Wind / Sturm:

Ab heute Nachmittag auch abseits der Gewitter starke bis stürmische Böen wahrscheinlich (55 bis 70 km/h, Bft 7 bis 8). Bevorzugt im Norden und Westen des Landes sowie in Hochlagen sind vereinzelt auch Sturmböen (um 80 km/h, Bft 9) zu erwarten. In der zweiten Nachthälfte zum Freitag zunächst nachlassender Wind.

Am Freitag im Tagesverlauf vor allem im Norden erneut auffrischender Wind, einzelne Windböen um 55 km/h (Bft 7) aus Südwest gering wahrscheinlich.

Starkregen:

Am heutigen Donnerstag besteht im Nordwesten unabhängig von Gewittern eine geringe Wahrscheinlichkeit für Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 und 50 l/qm innerhalb weniger Sunden.

Quelle: Deutscher Wetterdienst

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