Radfahrer und Wanderer bleiben nicht im Regen stehen
Eine Schutzhütte für Radler und Wanderer in Rhade: "Nichts ist unmöglich"

Einweihung der Rhader Schutzhütte bei kühlen Temperaturen. Das Foto zeigt Mitglieder des Arbeitskreises, die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Briefs, die Regionalmanagerin NRW.Vital, die Vertreterin der Bezirksregierung und Vertreter der Verwaltung.
  • Einweihung der Rhader Schutzhütte bei kühlen Temperaturen. Das Foto zeigt Mitglieder des Arbeitskreises, die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Briefs, die Regionalmanagerin NRW.Vital, die Vertreterin der Bezirksregierung und Vertreter der Verwaltung.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Sabine Sawatzky

Rhade. Es war kühl und windig am späten Donnerstagnachmittag im Rhader Süden. Dennoch wollten nicht wenige Rhader dabei sein, um die fertig gestellte Schutzhütte im Bereich südlich der Rhader Wiesen für Radfahrer und Wanderer zünftig einzuweihen –  ein Projekt, das im Rhader Bürgerforum angeregt wurde, um Rhade ein Stück attraktiver und zukunftsfähiger zu machen.  

Zu den Gästen zählten auch die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Briefs, Lea Hildebrandt, (Regionalmanagerin Region Hohe Mark/ NRW.Vital), Melanie Hinsken (Bezirksregierung Münster) sowie Hans Rommeswinkel von der Dorstener Stadtverwaltung.

Ein Arbeitskreis um Burkhard Averkamp formulierte das Ziel, eine „Rhader Radspange“ zwischen den überregionalen Radwegen der 100-Schlösser-Route im Norden und der Römer-Lippe-Route im Süden so auszuschildern, dass die Radler nicht nur die wertvolle Naturlandschaft in Rhade und Dorsten genießen, sondern auch zum Bleiben und Übernachten angeregt werden. Eine Idee, die also nicht nur den Freizeitaspekt berücksichtigt, sondern gelebte Wirtschaftsförderung bedeutet.

Ein Schmuckstück

Christel Briefs war voll des Lobes über das ehrenamtliche Engagement und bedankte sich bei allen Beteiligten. Das Land übernahm eine finanzielle Förderung von 65 Prozent, der Rest musste von den Rhader Arbeitskreismitgliedern gestemmt werden. Und hier zeigt sich beeindruckend, was möglich ist, wenn Rhader von der Richtigkeit einer Sache überzeugt sind. In vielen Stunden wurde die Schutzhütte, eine Forderung des Naturparks Hohe Mark, um mit der Rhader Radspange ins NRW-Radwegenetz aufgenommen zu werden, in Gemeinschaftsarbeit fachmännisch aufgebaut. „Ein Schmuckstück“, so ein Radler, der zufällig vorbeikam und sich über das Projekt erkundigte. Mit berechtigtem Stolz kann die „Truppe“ um Burkhard Averkamp im nächsten Bürgerforum am 5. November berichten, dass tatsächlich der wichtigste Abschnitt des Projekts nun abgeschlossen und nutzbar ist. Die erwähnte Beschilderung folgt in den kommenden zwölf Monaten. Gut gelaunt erhob die Bürgermeisterin das ihr gereichte Glas Sekt und stieß mit allen Teilnehmern auf den Rhader Erfolg an. Intensive Gespräche untereinander ließen die Kühle fast vergessen. Man hatte ja schließlich eine Schutzhütte im Rücken.

Autor:

Sabine Sawatzky aus Dorsten

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