Unwetter
Unterstützung durch 21 Dorstener Feuerwehrleute in Unglücksorten

Auch an der Hauptfeuer- und Rettungswache in Dorsten hingen am Dienstag die Flaggen auf halbmast. Durch Unwetter und Hochwasser sind in Nordrhein-Westfalen mindestens 15 Menschen gestorben – darunter auch zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Altena und Werdohl.
  • Auch an der Hauptfeuer- und Rettungswache in Dorsten hingen am Dienstag die Flaggen auf halbmast. Durch Unwetter und Hochwasser sind in Nordrhein-Westfalen mindestens 15 Menschen gestorben – darunter auch zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Altena und Werdohl.
  • Foto: Stadt Dorsten
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Der Leitsatz der Feuerwehr lautet „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“. Ganz im Sinne dieser Überzeugung sind seit dem heutigen Donnerstagvormittag 21 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Dorsten im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Kreises Recklinghausen im Einsatz, um u.a. in Wuppertal die örtlichen Einsatzkräfte zu unterstützen.

Durch Unwetter und Hochwasser sind in Nordrhein-Westfalen mindestens 15 Menschen gestorben – darunter auch zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Altena und Werdohl. Der 46 Jahre alte Kamerad aus Altena hat es noch geschafft, durch selbstlosen und beherzten Einsatz das Leben eines Menschen zu retten, bevor er das eigene Leben verloren hat.

Als Zeichen der Trauer und der Verbundenheit mit Feuerwehrkameraden und den weiteren Opfern in Folge der Unwetter-Katastrophe hat Bürgermeister Tobias Stockhoff am Donnerstag vor dem Dorstener Rathaus und der Hauptfeuer- und Rettungswache Trauerbeflaggung angeordnet.

In einem Video, das Tobias Stockhoff an die 21 Dorstener Einsatzkräfte richtete, bedankte er sich herzlich im Namen von Bürgerschaft, Rat und Verwaltung für diesen besonderen Einsatz in diesen besonderen Tagen: „Wir Dorstenerinnen und Dorstener sind in Gedanken bei Euch und sind stolz auf Euch, dass Ihr unsere Stadt im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft vertretet und an anderen Stellen des Landes helft, wo die Not sehr groß ist. Wir wünschen Euch alles Gute, bitte kommt gesund von Eurem Einsatz zurück.“

Auch Andreas Fischer, Leiter der Hauptfeuer- und Rettungswache, ist stolz auf sein Team: „Niemand von unseren Kameradinnen und Kameraden hat auch nur einen Moment gezögert, als im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft die Bitte kam, erschöpfte Kameradinnen und Kameraden abzulösen, an Orten, die es deutlich schlimmer als Dorsten getroffen hat.“

Quelle: Stadt Dorsten

Lesen Sie dazu auch:

Im Video:

Bürgermeister Tobias Stockhoff über den Einsatz von 21 Dorstener Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr:

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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