Gegen Rassismus
AWO Seniorenzentrum Barkenberg setzt am internationalen Aktionstag ein Zeichen gegen Rechts

Am Donnerstag,  21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, setzt die AWO bundesweit ein deutliches Zeichen gegen Rassismus.
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  • Foto: Symbolbild / Pixabay
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Die AWO feiert 2019 ihr 100. Jubiläum. „Seit unserer Gründung setzen wir uns für die Rechte von Minderheiten ein“, so Uwe Hildebrandt, Geschäftsführer des AWO Bezirksverbandes Westliches Westfalen. Am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, setzt die AWO deswegen bundesweit ein deutliches Zeichen gegen Rassismus.

Auch das Seniorenzentrum Barkenberg bezieht Stellung. In der Vergangenheit hat sich das Seniorenzentrum vorwiegend auf die junge Generation konzentriert. Zusammen mit örtlichen Kooperationspartnern wie der Gesamtschule Wulfen oder der KiTa „Wulfener Markt“ setzten Kinder, Schüler und die Bewohnerschaft deutlich sichtbare Zeichen gegen rechts. Meist in Form von kreativen Arbeiten.

Bratwurst für alle

In diesem Jahr plant das Seniorenzentrum Barkenberg eine Aktion für das Quartier, indem es am  Donnerstag, 21. März,  frisch gegrillte Bratwurst im Brötchen an die Barkenberger Bürger verteilt. Der Startschuss fällt gegen Mittag, damit auch noch die Schüler der umliegenden Schulen zu einer kleinen Stärkung gelangen können. Zusätzlich werden die Gäste am Napoleonsweg hinter dem Seniorenzentrum angehalten, mit Hilfe von Plakaten ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

"Rassismus ist eine Bedrohung"

„Rassismus ist eine Bedrohung für die freie Entfaltung der Persönlichkeit, das selbstbestimmte Leben von Menschen und gefährdet dadurch unsere Demokratie. Für die Menschen, Erwachsene und Kinder, denen Rassismus entgegenschlägt, ist Rassismus eine massive existenzielle Bedrohung und weckt Angst und Schrecken. Dem muss unsere gesamte Gesellschaft entgegentreten.“

Integration, Toleranz, Vielfalt und eine gerechte Gesellschaft

Die AWO setzt sich für Integration, Toleranz, Vielfalt und eine gerechte Gesellschaft ein und wehrt sich gegen jede Form der Fremdenfeindlichkeit. „Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, rassistischen und populistischen Behauptungen zu widersprechen: ob am Arbeitsplatz, am Stammtisch oder in der Familie. Insgesamt arbeiten beim AWO Bezirksverband Westliches Westfalen 20.000 Menschen aus 95 Nationen zusammen.

Rassismus und Hetze in den Sozialen Medien

In den vergangenen Jahren finden fremdenfeindliche und rassistische Äußerungen insbesondere in den sozialen Netzwerken immer mehr ihren Weg in die Öffentlichkeit. Umso wichtiger ist es nach Ansicht der AWO, in den sozialen Netzwerken gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit Position zu beziehen.

Massaker von Sharpeville

Hintergrund des „Internationalen Tag gegen Rassismus“ ist das „Massaker von Sharpeville" in Südafrika im Jahr 1960. Die Polizei des Apartheid-Regimes löste damals gewaltsam eine friedliche Demonstration schwarzer Südafrikaner auf - 69 Tote und zahllose Verletzte waren die Folge. 1966 erklärten die Vereinten Nationen den 21. März zum Gedenktag.

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