Planungsunterlagen öffentlich
Umbau des Autobahndreiecks Bottrop geplant

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW plant einen Neubau einer leistungsfähigeren Verbindungsrampe und eine Verbreiterung aller Rampen um einen Fahrstreifen für die Fahrbeziehung Oberhausen-Emden.
  • Der Landesbetrieb Straßenbau NRW plant einen Neubau einer leistungsfähigeren Verbindungsrampe und eine Verbreiterung aller Rampen um einen Fahrstreifen für die Fahrbeziehung Oberhausen-Emden.
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Der Landesbetrieb Straßenbau NRW plant einen Neubau einer leistungsfähigeren Verbindungsrampe und eine Verbreiterung aller Rampen um einen Fahrstreifen für die Fahrbeziehung Oberhausen-Emden.

Außerdem soll die nördliche Ausfahrt der Anschlussstelle Bottrop um einen zusätzlichen Rechtsabbiegestreifen in Fahrtrichtung Bottrop-Zentrum erweitert werden. Landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen auf dem Gebiet der Städte Bottrop und Gladbeck sind ebenfalls geplant.

Die Planunterlagen für das Planfeststellungsverfahren für den Umbau des Autobahndreieckes Bottrop A2/A31 können in der Zeit vom 17. August 2020 bis 16. September 2020 eingesehen werden.

Die Auslegung der Planunterlagen erfolgt gemäß dem Gesetz zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Planungs- und Genehmigungsverfahren während der COVID-19-Pandemie (Planungssicherstellungsgesetz - PlanSiG). Daher stehen die Unterlagen vorrangig ab dem 17. August 2020 bis 16. September 2020 auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster; Planfeststellungsverfahren Straße, Stichwort: Umbau des AD Bottrop (A2/A31), zur allgemeinen Einsichtnahme zur Verfügung.

Die Antragsunterlagen liegen zudem als zusätzliches Informationsangebot in demselben Zeitraum in den Städten Bottrop und Gladbeck zur Einsichtnahme aus. Einwendungen können sowohl bei den Auslegungskommunen als auch bei der Bezirksregierung Münster bis zum 16. Oktober 2020 erhoben werden.

Was wird umgebaut?

Schleifenrampe

Das zentrale Element des Umbaus solle eine verkehrsfreundliche Gestaltung der Verbindungsfahrbahn Oberhausen-Emden sein. Künftig wird diese nicht mehr als Schleifenrampe (in der Luftbildkarte gelb gekennzeichnet) geführt, sondern als sogenannte halbdirekte Verbindungsfahrbahn neu gebaut. Aufgrund des größeren Kurvenradius kann die neue Verbindungsfahrbahn mit höheren Geschwindigkeiten befahren werden.

Die Verbindungsfahrbahn Oberhausen-Emden wird derzeit mit einer Unterführung unter der A2 durchgeführt. Da die Unterführung ohnehin aufgrund ihres baulichen Zustands erneuert werden muss, kann die Verbindungsfahrbahn Oberhausen-Emden mit einem größeren Kurvenradius gestaltet werden. Dabei wird die neue Unterführung nach Osten versetzt.

Zusätzlich muss die neue Verbindungsfahrbahn Oberhausen-Emden mit einer neu zu bauenden Überführung über die Verbindungsfahrbahn Emden-Hannover geführt werden.

Erweiterung aller Verbindungsfahrbahnen um einen weiteren Fahrstreifen

Alle Verbindungsfahrbahnen im Autobahndreieck Bottrop werden um jeweils einen Fahrstreifen erweitert, sodass den Verkehrsteilnehmenden zukünftig in jede Fahrtrichtung zwei Fahrstreifen für den Autobahnwechsel zur Verfügung stehen.

Die Verbindungsfahrbahnen Emden-Oberhausen und Hannover-Emden werden zudem in ihrer Lage verschoben und näher an das Zentrum des Autobahndreiecks Bottrop heran gerückt.

Außerdem wird die nördliche Ausfahrt der Anschlussstelle Bottrop um einen zusätzlichen Rechtsabbiegestreifen in Fahrtrichtung Bottrop-Zentrum erweitert. Somit steht mehr Platz für die von der A2 auf die L631 wechselnden Fahrzeuge zur Verfügung und die Rückstaugefahr wird verringert.

Verlängerung der Ein- und Ausfahrbereiche an den Hauptfahrbahnen der A2 und A31

Straßen.NRW strebt mit dem Umbau die Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Autobahndreiecks an und verlängert und erweitert deswegen zusätzlich die Ein- und Ausfahrbereiche an den Hauptfahrbahnen der A2 und der A31 jeweils in beiden Fahrtrichtungen. So steht künftig allen Verkehrsteilnehmenden insgesamt mehr Platz im Autobahndreieck Bottrop zur Verfügung. In der Folge entsteht weniger Stau und die Verkehrssicherheit wird erhöht.

Quelle: Bezirksregierung Münster und Straßen.NRW

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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