Lügenpresse
Wem kann man noch glauben? Kritischer, öffentlich-rechtlicher Journalismus unter dem Vorwurf der Lügenpresse

Sonia Seymour Mikich.

Haltern. Am Dienstag, 27. November, ist die bekannte Journalistin Sonia Mikich in Haltern am See zu Gast. Der Abend findet in der Stadtbücherei, Lavesumer Straße 1g, statt. Veranstaltungsbeginn ist um 19 Uhr. Ermöglicht wurde dieser Termin durch die Kooperation der Stadtbücherei/Freunde der Stadtbücherei Haltern am See mit der VHS. Das Entgelt beträgt fünf/ermäßigt drei Euro. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Medienlandschaft befindet sich in einem raschen und anhaltenden Wandel. Traditionelle Medien konkurrieren mit dem Internet und den sozialen Netzwerken um die Aufmerksamkeit der Mediennutzer. Im digitalen Zeitalter stehen den Nutzern so viele Informationsquellen wie nie zuvor zur Verfügung - glaubwürdige Quellen und solche, die Halb- und Unwahrheiten verbreiten. Für den Nutzer wird es zunehmend schwieriger, seriöse Informationen von Fake-News zu unterscheiden.
 
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sieht sich in diesen Zeiten zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Beispiel Breaking News: In den sozialen Netzwerken kursieren oft schon unbestätigte Informationen, während das Geschehen noch im Gang ist. Wie bedient man das Interesse der Zuschauer an möglichst schneller, verlässlicher Information in den klassischen Medien, ohne den eigenen Anspruch auf Seriosität und eingehende Prüfung der Fakten zu vernachlässigen. Wie reagiert man auf den Vorwurf der Lügenpresse in einem Klima, in denen einige Zuschauer Informationen aus einer nicht überprüfbaren Internetquelle mehr Vertrauen schenken als unseren Journalisten. Wie bietet man Programm für jedermann in einer Gesellschaft, die sich immer mehr aufzuspalten scheint. Über diese und weitere Fragen kommt die Chefredakteurin des WDR-Fernsehens, Sonia Seymour Mikich, mit den Gästen ins Gespräch.

Sonia Mikich, 1951 in Oxford geboren und in London aufgewachsen, studierte Politologie, Soziologie und Philosophie. Von 1982 bis 1984 volontierte sie beim Westdeutschen Rundfunk. Als ARD-Korrespondentin in Moskau zeichnete sie sich durch Berichte aus Kriegs- und Konfliktgebieten aus und erhielt für ihre Arbeit in Russland im Oktober 1998 das Bundesverdienstkreuz. Von April 1998 bis Dezember 2002 leitete sie das ARD-Studio in Paris. Im Januar 2002 wurde Mikich Redaktionsleiterin und Moderatorin von „Monitor“. Als Kommentatorin ist sie regelmäßig bei den ARD-Tagesthemen zu Gast.

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