Schlaganfall Bus machte Halt in Dorsten
Aufgeklärt und durchgecheckt

Chefarzt Dr. Marco Michels, Bürgermeister Tobias Stockhoff und Betriebsleiter Guido Bunten (v. l.) freuten sich, zur dritten Auflage der Aufklärungskampagne viele Besucher begrüßen zu dürfen
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  • Chefarzt Dr. Marco Michels, Bürgermeister Tobias Stockhoff und Betriebsleiter Guido Bunten (v. l.) freuten sich, zur dritten Auflage der Aufklärungskampagne viele Besucher begrüßen zu dürfen
  • Foto: KKRN GmbH
  • hochgeladen von Sabrina Czupiol

Am Mittwoch, 8. Mai, machte der rote Oldtimer-Bus der Deutschen Schlaganfall-Hilfe zum dritten Mal Halt an der Zentralen Aufnahme des St. Elisabeth-Krankenhauses Dorsten. Schon um kurz nach 10 kamen zahlreiche Interessierte, um sich über Schlaganfall, Diabetes und Risikofaktoren zu informieren.

Bis 16 Uhr hatten Mediziner, Diabetesberater und Pflegekräfte alle Hände voll zu tun: Blutdruck und Blutzucker wurden gemessen – und mithilfe eines Fragebogens das persönliche Risiko für einen Schlaganfall geprüft. Zusätzlich klärte Dr. Marco Michels, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Fachbereich Medizin im Alter, gemeinsam mit seinen Kollegen über Präventionsmaßnahmen auf und stand für Beratungsgespräche zur Verfügung. Während die Dorstener Malteser zugunsten von Spes Viva, dem Palliativnetzwerk Dorsten, Waffeln verkauften, informierte sich auch Bürgermeister Tobias Stockhoff als Schirmherr der Veranstaltung über Zuckererkrankung und Schlaganfall.

"Viele Besucher freuten sich, dass wir uns Zeit nahmen, um persönlich mit ihnen ins Gespräch zu kommen“, so Dr. Michels.

Schon im vergangenen Jahr wurde die Aufklärungskampagne sehr gut angenommen: „Viele interessierte Besucher durften wir bereits letztes Jahr bei der Veranstaltung begrüßen und auch dieses Jahr gab es wieder einen erhöhten Aufklärungsbedarf: Viele Besucher freuten sich, dass wir uns Zeit nahmen, um persönlich mit ihnen ins Gespräch zu kommen“, so Dr. Michels,
der auch Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche-Schlaganfall-Hilfe ist.

Zeit ist hier Gehirn

Der Chefarzt war begeistert über das Interesse der Besucher, denn: „Bei einem Schlaganfall ist eine schnellstmögliche, medizinische Behandlung überaus wichtig – Zeit ist hier Gehirn. Pro Minute können zwei Millionen Gehirnzellen zerstört oder auch gerettet werden. Da ist Aufklärung gefragt“, erklärt der Mediziner.

Wiederholung in 2020

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten hofft, den roten Schlaganfallbus auch im nächsten Jahr wieder bei sich begrüßen zu dürfen. „Auch 2020 möchten wir gern wieder an der Präventionskampagne der Deutschen Schlaganfall-Hilfe beteiligt sein“, bestätigt Chefarzt Dr. Michels, der mit der Resonanz der diesjährigen Veranstaltung zufrieden war.

Chefarzt Dr. Marco Michels, Bürgermeister Tobias Stockhoff und Betriebsleiter Guido Bunten (v. l.) freuten sich, zur dritten Auflage der Aufklärungskampagne viele Besucher begrüßen zu dürfen
Vor der Zentralen Aufnahme des St. Elisabeth-Krankenhauses konnten Besucher alles Wissenswerte rund um das Thema Schlaganfall erfahren und Blutdruck sowie Blutzucker messen lassen.

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