Mitarbeiter unterstützen Fachbereiche
Stadt Dorsten verstärkt Personaleinsatz im Kampf gegen die Corona-Pandemie

Die „zweite Welle“ der Corona-Pandemie, die derzeit mit täglich steigenden Fallzahlen durch den Kreis Recklinghausen rollt, stellt auch die Stadtverwaltung Dorsten vor erhebliche Herausforderungen.
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Die „zweite Welle“ der Corona-Pandemie, die derzeit mit täglich steigenden Fallzahlen durch den Kreis Recklinghausen rollt, stellt auch die Stadt Dorsten vor erhebliche Herausforderungen.

Aktuell wird die Personalstärke, die unmittelbar mit dem Infektionsgeschehen zu tun hat, noch einmal erhöht. Voraussichtlich ab der kommenden Woche werden dann mehr als zehn Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kernverwaltung (das sind etwa 60 Beschäftigte) unmittelbar mit den Auswirkungen der Pandemie beschäftigt sein.

Dies betrifft keineswegs allein den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD), der im unmittelbaren Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern über die jeweils gültigen Schutzregeln informiert und die Einhaltung kontrolliert. Verstärkt wurden bereits oder werden auch die Personalkapazitäten für weitere Aufgaben wie die Zustellung der Quarantäneanordnungen, Verfassen von Quarantäne-Verfügungen nach Anweisung des Gesundheitsamtes des Kreises, Betreuung der städitschen Corona-Hotline 02362 / 66 32 32, Beratung und Unterstützung für viele Berufsgruppen und Unternehmen zum Umgang mit den aktuellen Regeln zum Infektionsschutz oder Einlasssteuerung am Rathaus.

Nina Laubenthal, Erste Beigeordnete und Leiterin des Corona-Krisenstabes, dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich kurzfristig in die für sie neuen Aufgabenfelder einarbeiten und so die „Kernmannschaften“ in den jeweiligen Fachbereichen unterstützen und entlasten. „Viele Kolleginnen und Kollegen nehmen diese Herausforderung im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger motiviert an. Das ist wichtig, denn letztlich trägt auch in einer globalen Pandemie die Behörde vor Ort eine besondere Verantwortung für das Geschehen vor Ort.“
Das bedeute aber zugleich, dass andere Aufgaben derzeit auch zurückstehen müssten. „Wir halten das Kerngeschäft natürlich aufrecht und dringende Angelegenheiten werden auch weiterhin zeitnah bearbeitet. Aber wir müssen um Verständnis bitten, dass weniger eilige Themen derzeit nur verzögert bearbeitet werden können“, so Laubenthal.

In diesem Zusammenhang sei auf folgendes hingewiesen:

Vorsprachen in den Fachämtern des Rathauses sollten möglichst per Telefon oder E-Mail erfolgen und sind persönlich nur nach Terminabsprache möglich. Wer der richtige Ansprechpartner ist, erfahren Bürgerinnen und Bürger im Zweifel unter der zentralen Rufnummer 02362 / 66-0.
Der Besuch des Bürgerbüros ist weiterhin nur nach Terminvereinbarung möglich, am einfachsten online auf qtermin.de/stadt-dorsten-bb. In Ausnahmefällen ist eine telefonische Vereinbarung möglich unter der Rufnummer 02362 / 66-38 11.

Unverändert gilt in allen städtischen Dienstgebäuden die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Quelle: Stadt Dorsten

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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