Dialogforum „Planen und Bauen“ zu Gast in der Familienbildungsstätte
Umnutzung von stadtbildgebenden Sakralgebäuden

Michael Oetterer, Leiter der Einrichtung, empfing die Gäste zu dieser ersten größeren Veranstaltung nach der Eröffnung und begleitete Architekt Christian Kuckert aus Münster bei der Hausführung.
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Dorsten. In diesem Sommer hat die katholische Familienbildungsstätte FBS Dorsten-Marl die umgestalteten Räumlichkeiten in der Beethovenstraße bezogen. In der entweihten und umfangreich sanierten Johannes-Kirche der Dorstener Altstadtgemeinde St. Agatha hat die Familienbildungsstätte ihre neue Heimat gefunden. Im November war das Dialogforum „Planen und Bauen“ zu Gast. Das Thema der Herbsttagung im Gebäude lautete passenderweise: „Umnutzung von stadtbildgebenden Sakralgebäuden“.

Michael Oetterer, Leiter der Einrichtung, empfing die Gäste zu dieser ersten größeren Veranstaltung nach der Eröffnung und begleitete Architekt Christian Kuckert aus Münster bei der Hausführung. Große Teile der Kirche konnten wegen der sehr guten Gebäudesubstanz erhalten werden. Hinsichtlich des Turmumbaus gab es jedoch einige bautechnische Herausforderungen, die in der fast zweijährigen Bauzeit aber gelöst werden konnten. Die ehemals von Emil Steffann erbaute katholische Kirche ist heute eine moderne, lichtdurchflutete und trotzdem den Geist der Kirche bewahrende Familienbildungsstätte, die im Bereich der Kapelle auch weiterhin für Gottesdienste und Veranstaltungen der Gemeinde zur Verfügung steht.

Das passende Thema in der sanierten Kirche

Im Anschluss an die Hausführung zeigte der Vortrag des kommissarischen Leiters des Baureferats der evangelischen Kirche von Westfalen, Roland Berner, „Weiterentwicklung und Transformation von Kirchengebäuden in der evangelischen Kirche von Westfalen“, welche Chancen und Grenzen die Umnutzung sakraler Gebäude beinhaltet.Abgerundet wurde die Veranstaltung mit den Ausführungen von Holger Lohse, Stadtbaurat der Stadt Dorsten, zur Bedeutung der Bürgerbeteiligung von Planungsprozessen städtischer Projekte, beispielhaft an der Planung des Bürgerparks Maria Lindenhof.

Info: Das Dialogforum findet zweimal jährlich statt – jeweils im Frühjahr und Herbst – und wird vom Baureferat der Stadt Dorsten unter der Leitung von Holger Lohse und den Vertretern der Architektenverbände Bund Deutscher Architekten (BDA) und der Vereinigung freischaffender Architekten (VFA) gemeinsam veranstaltet. Das Forum greift aktuelle überregionale Themen auf, informiert über den Stand der kommunalen Planung und kommunaler Arbeiten und hat eine wichtige netzwerkstiftende Funktion.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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