24-Stunden-Rennen
RSC Dorsten erkämpft 2. Platz beim „Stöffelrace“

Ulrike Glaser, Christian Arndt, Markus Emming und Justus Beckmann.
  • Ulrike Glaser, Christian Arndt, Markus Emming und Justus Beckmann.
  • Foto: RSC
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Nach langer Ungewissheit aufgrund der Corona-Krise fand im Westerwald das 24 Stunden Mountainbike Stöffelrace statt, bei dem ein Vierer-Mixed-Team des RSC Dorsten an den Start ging und den 2. Platz belegte.

Es gab strenge Hygiene Vorgaben, die vom Veranstalter aber vorbildlich umgesetzt wurden. So waren bei dem Rennen z.B. keine Zuschauer und pro Team nur ein Betreuer erlaubt. Verpflegung gab es nur hygienisch verpackt in Beuteln. „Alles ein wenig anders, als in den letzten Jahren, aber Hauptsache es findet überhaupt etwas statt“, sagt auch Fahrer Christian Arndt, der bereits im letzten Jahr das Mixed-Team ( bestehend aus einer Frau und drei Männern ) für 2020 angemeldet hatte.

Dabei stand die Veranstaltung seit Corona unter keinem guten Stern und auch beim RSC lief nicht alles nach Plan. Nachdem Mitte Juni klar war, dass das Stöffelrace stattfinden konnte, kam die schlechte Nachricht: Teammitglied Moritz Löns fällt verletzungsbedingt aus.Nach kurzer Lage-Besprechung war der Ersatzfahrer schnell gefunden.

Das Team stand nun fest. Ulrike Glaser, Christian Arndt, Justus Beckmann und Markus Emming starteten mit 300 anderen Fahrer/innen am Samstag um 12 Uhr auf die 3,5 Kilometer lange Strecke. Dabei bot der Rundkurs alles, was das Mountainbikerherz im wahrsten Sinne des Wortes höher schlagen lässt:Eine schnelle, steile Abfahrt mit Stufen, flowige Singletrail-Passagen mit teils felsigem Untergrund. Und zum Schluss der Runde einen kurzen knackigen Anstieg mit über 20 Prozent.

Die Zielflagge wurde am Sonntag um 12 Uhr geschwenkt. Dann stand es fest: Nach 113 Runden, 400 gefahrenen Kilometern , 9.000 Höhenmetern und drei Stunden Dauerregen in der Nacht, war dem Team der 2. Platz nicht mehr zu nehmen. In Einem waren sich alle Fahrer/innen einig... ohne die sehr gute 24-Stunden-Betreuung durch Pascal Arndt wäre diese Platzierung nicht möglich gewesen.

Ein weiteres Highlight des Stöffelrace 2020 war, dass Ulrike Glaser vom RSC mit einem Rekord von 10 Minuten 55 Sekunden die schnellste Runde aller Teilnehmerinnen gefahren ist.

Für den RSC Dorsten war es ein erfolgreiches und vor Allem verletzungsfreies Wochenende, das Lust macht auf mehr.

Quelle: RSC Dorsten

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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