Betrugsserie an Senioren: Tresor leer, Schmuck gestohlen, Geld weg

Symbolbild

Dorsten. Unter dem Vorwand, als Telekom-Mitarbeiter Arbeiten ausführen zu müssen, gelangten bereits gestern Betrüger in eine Wohnung in Haltern am See. Jetzt schlugen die Betrüger auch in Dorsten (Hervest und Feldmark) zu. 

Seniorin ahnt Betrug

In Dorsten-Hervest waren um etwa 12.15 Uhr zwei Männer unterwegs, die eine Seniorin mit derselben Ausrede, sie seien Mitarbeiter der Telekom, überredeten, sie ins Haus zu lassen. Als einer der Männer alleine in eine andere Etage gehen wollte, fiel einem Angehörigen auf, dass etwas nicht stimmte. Die Männer flüchteten daraufhin.

Täterbeschreibung:

Sie werden wie folgtbeschrieben: 1. Person: ca. 1,85 m groß, ca. 25-30 Jahre alt, schlanke Statur, schmales Gesicht, kurzes dunkles Haar, gepflegtes Erscheinungsbild, dunkles Jacket, helles Hemd, dunkle Hose, Sneakers, 2. Person: ca. 1,75 m groß, 25-30 Jahre alt, schlanke drahtige Statur, kurzes dunkles Haar, gepflegtes Erscheinungsbild. In diesem Fall wurde nichts erbeutet.

Täter räumen Tresor aus

Um 12.30 Uhr waren Betrüger im Bereich Feldmark unterwegs und haben sich als Telekom-Mitarbeiter Zutritt zum Haus einer Seniorin verschafft. Während sie abgelenkt wurde, öffnete ein Täter den Tresor und räumte ihn aus. Der Seniorin wurde wertvoller Schmuck gestohlen.

Um 18.30 Uhr versuchten zwei Männer, als Telekom-Mitarbeiter in eine Wohnung in Hervest zu kommen. Hier wurden sie abgewiesen. Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben: Beide ca. 20-25 Jahre alt und ca. 1,75 m groß, 1. kurze Haare, Vollbart, schlank, hellblaues Hemd, Jeans, 2. kurze Haare, blond, schlank, hellblaues T-Shirt, Jeans.

Ganz besonders häufig haben es Betrüger an der Haustür auf Senioren abgesehen, die sich in ihren vier Wänden vermeintlich sicher fühlen. Ziel dieser unliebsamen Besucher ist es, in die Wohnung gebeten zu werden; denn dort sind in aller Regel weder Zeugen noch andere Personen zu erwarten, die die eigenen Pläne durchkreuzen könnten.

Einem Betrüger sind seine finsteren Absichten in den seltensten Fällen anzusehen. Die Täter treten in ganz unterschiedlichen Rollenauf: Mal geben sie sich als seriös gekleideter Geschäftsmann, mal werden sie als Handwerker in Arbeitskleidung, als Hilfsbedürftiger oder sogar als angebliche Amtsperson vorstellig. Um ans Ziel zu gelangen, überraschen die Täter immer wieder durch außerordentlichen Ideenreichtum. Der durch sie verursachte finanzielle Schaden ist oft nicht wieder auszugleichen.

Die Polizei rät:

Warnen Sie Ihre Angehörigen, insbesondere Ihre älteren Verwandten, vor dieser Masche! Melden Sie verdächtige Personen sofort der Polizei.

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