Einsatzkräfte danken für den respektvollen Umgang beim Jahreswechsel

In der Altstadt im Lippetal und an der Kappusstiege, an der Theodor-Heuss-Straße und an der Waldstraße brannten Altkleider-Container.
  • In der Altstadt im Lippetal und an der Kappusstiege, an der Theodor-Heuss-Straße und an der Waldstraße brannten Altkleider-Container.
  • Foto: Feuerwehr Dorsten
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Dorsten. Der Jahreswechsel 2017/2018 verlief für die Feuerwehr Dorsten relativ ruhig. Die Einsatzzahlen waren im Vergleich zu "normalen" Dienstschichten fast gleich. Allerdings steigen die täglichen Einsatzzahlen gerade im Bereich Rettungsdienst bekanntlich weiterhin kontinuierlich an.

Rettungsdienst

Zum Regel-Rettungsdienst wurde am Sonntagabend ab 20 Uhr ein vierter Rettungswagen in Dienst gestellt. Diese Maßnahme brachte den Rettern aus dem 24-Stunden-Dienst eine deutliche Erleichterung, da nun die Rettungsmittel an der Hauptfeuer- und Rettungswache im Wechsel fuhren. Zu keinem Zeitpunkt waren alle Rettungswagen gleichzeitig im Einsatz, so dass das Personal für einen Rettungswagen in Springerfunktion bei allen Brandeinsätzen für das Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Verfügung stand. Im Gegensatz zu einem turbulenten Einsatzgeschehen am Tag und in den Abendstunden blieb die Nacht in Dorsten sogar eher ruhig.

Brandschutz

Im Bereich Brandschutz gab es bis in die frühen Morgenstunden des Neujahrtages insgesamt sechs Einsätze. Auch hier gab es keinen größeren nennenswerten Einsatz. In der Altstadt im Lippetal und an der Kappusstiege, an der Theodor-Heuss-Straße und an der Waldstraße brannten Altkleider-Container oder Müllcontainer, an der Holtstegge in Holsterhausen eine Hecke. Im Stadtteil Lembeck drohte zudem ein Keller vollzulaufen.

Der häufigste Einsatzgrund bei den meisten Einsätzen war wie zu erwarten, der übermäßige Alkoholgenuss und unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern.

Dank für respektvollen Umgang

Positiv aufgefallen ist der freundliche und respektvolle Umgang mit den Einsatzkräften im Dorstener Stadtgebiet – ganz entgegen der aktuellen bundesweiten Bilanz von massiven Angriffen auf Einsatzkräfte und Einsatzfahrzeuge. Anstatt mit Böllern beworfen und Raketen beschossen zu werden, wurden wir an allen Einsatzstellen freundlich und lobend für unseren Einsatz gedankt. "Ein herzliches Dankeschön dafür", so Dirk Heppner, Presseprecher der Feuerwehr Dorsten.

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