Evangelische Kitas erneut zertifiziert

Monika Engfer (3.v.l.) und Manfred Wrobel (l.) überreichten den Einrichtungsleitungen im Paul-Gerhardt-Haus die neuen Zertifikate.
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  • Foto: Bugzel
  • hochgeladen von David Fröhlich

Die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität genießen in den Evangelischen Kindertagesstätten und Familienzentren in Dorsten einen hohen Stellenwert. Dies belegt die Tatsache, dass bereits im Jahr 2005 mit dem Aufbau eines Qualitätsmanagements (QM) in den sechs Einrichtungen begonnen wurde; die erste Zertifizierung erfolgte 2006.

„Das QM-System wird alle zwei Jahre über das Institut für Qualitätsmanagement (IFQ) in Essen mittels so genannter Audits überprüft und erneut zertifiziert“, erklärte Monika Engfer, Geschäftsführerin des Verbandes Evangelischer Kirchengemeinden Dorsten. Sie überreichte jetzt mit Manfred Wrobel, Vorsitzenden des Evangelischen Gemeindeverbandes, im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Paul-Gerhardt-Haus den Einrichtungsleitungen die neuen Zertifikate.

„Der Aufbau eines QM-Systems sichert grundlegende Qualitätsstandards in allen unseren sechs Einrichtungen“, hob Engfer hervor. Daneben sichere das System die Reflexion der Arbeit, Abläufe und Prozesse und sorge darüber hinaus für die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben in allen Bereichen. Dies alles werde von den Einrichtungen in Qualitätshandbüchern festgehalten und ständig aktualisiert. Dazu zählen unter anderem die inhaltliche Arbeit mit Kindern und Eltern, die religionspädagogische Arbeit, die Hygiene in den Kitas sowie die Umsetzung der Vorgaben durch das Land NRW wie Partizipation, Bildungsvereinbarung und technische Standards.

In der Feierstunde danken Engfer und Wrobel allen beteiligten Mitarbeitenden, der Qualitätsbeauftragten Tanja Watanabe und Fachberaterin Beate Winkler-Roder für ihre erfolgreiche Arbeit. Mit dem QM-System habe man in den letzten zehn Jahren in allen Einrichtungen deutliche Fortschritte erzielt, die auch von den Eltern honoriert würden, so Engfer. Die Basisqualität und Prozesse in den Kitas und Familienzentren würden transparent gemacht und die Teamarbeit verbessert.
Auch die Einrichtungsleitungen zeigten sich vom QM-System überzeugt. Die ständige Weiterentwicklung der Handbücher sei zwar zeitaufwändig, das erreichte Niveau könne sich aber sehen lassen, unterstrich Ulrike Scherer, Leiterin des Familienzentrums Wittenbrink. Die QM-Handbücher seien wichtige Checklisten für die tägliche Arbeit und ermöglichten eine zügige Einarbeitung für neue Mitarbeitende.

Autor:

David Fröhlich aus Dorsten

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