Thomas Pyszny aus Dorsten wird am 26. November zum Diakon geweiht

Am Sonntag, 26. November, wird Thomas Pyszny in Münster zum ständigen Diakon geweiht.
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  • Foto: Michaela Kiepe/Bischöfliche Pressestelle
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Dorsten. Wenn Thomas Pyszny am Sonntag, 26. November, im Hohen Dom zu Münster durch Weihbischof Dr. Stefan Zekorn zum ständigen Diakon geweiht wird, liegt ein langer Weg hinter ihm. Auf die Idee, die Ausbildung zu beginnen, hatte ihn sein ehemaliger Pfarrer Dr. Carsten Roeger gebracht. Und so folgte vor fünf Jahren das erste Gespräch am Institut für Diakonat und Pastorale Dienste (IDP), in dem sich Thomas Pyszny und seine Ehefrau Regina über die Ausbildung und die künftigen Aufgaben informierten. Was sie hörten, gefiel dem Ehepaar, das sich in seiner Gemeinde St. Bonifatius in Holsterhausen seit vielen Jahren engagiert.

„Ich habe als Bergbau-Ingenieur bei der Deutschen Steinkohle gearbeitet. Seit fünf Jahren bin ich nicht mehr im Beruf, da die Bergwerke geschlossen werden“, informiert der 58-Jährige. Deshalb wollte er sich auch stärker ehrenamtlich engagieren. „Es passte einfach alles zusammen“, sagt er und seine Frau fügt hinzu: „Thomas hat viel Feingefühl im Umgang mit Menschen. Er kann ihnen gut zur Seite stehen. Ich habe gedacht, dass es schön wäre, wenn er mit dieser Fähigkeit einem größeren Kreis von Menschen beistehen könnte.“

Fast fünf Jahre – inklusive Fernstudium Theologie – hat die Ausbildung in Anspruch genommen. „Das ist auch gut, denn es ist ein Berufungsweg. Ich hatte zwischendurch auch immer wieder die Gelegenheit, mich zu prüfen, ob es der richtige Weg ist“, erklärt Thomas Pyszny, der seinen Kurskollegen großen Respekt zollt, die neben ihrer Berufstätigkeit die Ausbildung absolviert haben. Sicherlich habe er auch Zweifel gehabt, doch die habe seine Ehefrau zerstreuen können.

Neben den theologischen Kenntnissen steht der sozial-karitative Aspekt beim Diakonat verstärkt im Vordergrund. „Deshalb gehörte ein Praktikum zur Ausbildung. Ich habe es in einer örtlichen Förderschule gemacht, an der ich mich bis heute weiter ehrenamtlich engagiere“, berichtet der Vater zweier erwachsener Söhne und Großvater von zwei Enkelkindern. Insgesamt sei ihm als künftiger Diakon die Zuwendung zu den Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben, ein Anliegen. „Dazu gehören auch Menschen, die krank sind oder trauern, Menschen die an einer Lebenswende stehen und an der die Kirche mit ihren Sakramenten für sie da ist“, um-reißt er seine Sicht. Auch in der Liturgie bei seinem Dienst am Altar stehe er für die Menschen, die nicht am Gottesdienst teilnehmen können. „Sie bringe ich in die Verkündigung und die Liturgie mit ein“, sagt Thomas Pyszny.

Da er künftig seinen Dienst ehrenamtlich in der Pfarrei leistet, hat seine Ehefrau ein wenig Sorge. „Wir sind seit 35 Jahren verheiratet und ich weiß, dass mein Mann seinen Beruf mit Leib und Seele ausgefüllt hat. Ich bin gespannt, wie es mit der neuen Aufgabe aussieht“, sagt sie. Doch in vielen Gesprächen während der Ausbildung im IDP sei immer wieder darauf verwiesen worden, dass die Familie an erster Stelle stehe. „Auch in dem Treffen mit unserem Bischof Dr.Felix Genn hat er uns gegenüber betont, dass wir als Diakone zu allererst Diakone in der Familie sind“, erklärt Thomas Pyszny.

Und wenn er am Sonntag gemeinsam mit neun weiteren Diakonen in Münster geweiht wird, werden auch zahlreiche Gemeindemitglieder aus Dorsten dabei sein. „Sie kommen mit einem Bus nach Münster“, freut er sich über die Rückendeckung aus seiner Pfarrei St. Antonius und St. Bonifatius, in der er sich unter anderem in zwei Chören und im Pfarreirat engagiert. (pbm/mek)

Am Sonntag, 26. November, wird Thomas Pyszny in Münster zum ständigen Diakon geweiht.
Gemeinsam freuen sich Regina und Thomas Pyszny auf die Diakonenweihe in Münster am Sonntag, 26. November.

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