Neue Dorfmitte Deuten
Akteure bitten Bürgerschaft um Anregungen und Hinweise

Das Bild zeigt den Platz vor der Herz Jesu-Kirche in Deuten.
  • Das Bild zeigt den Platz vor der Herz Jesu-Kirche in Deuten.
  • Foto: Stadt Dorsten
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Der Entwurf für die neue Dorfmitte in Deuten ist fertig. Bis Montag (30. November) wird der Plan auf Heimatverein-deuten.de/dorfmitte online per Video präsentiert und erläutert. Die Bürgerschaft kann mit einem einfachen Kontaktformular Anregungen und Hinweise dazu geben, die in den endgültigen Plan einfließen sollen.

Die Idee zum Projekt Dorfmitte entstand im Mai 2019: Damals wurde zwischen der Grundschule und dem Kindergarten in Deuten am Übergang von der Siedlung ins Grüne eine Infotafel über die Sehenswürdigkeit von Dorstens kleinstem Stadtteil aufgestellt – als Bestandteil des Förderprojekts zur Radwegeachse Rhade / Lippe. Gemeinsam mit dem Heimatverein Deuten entstanden dabei erste Überlegungen, ob es in dieser Deutener Mitte einen Ansatz gäbe, die Erdsandwege und schwierig zu erreichende Plätze zwischen Kirche, Schule, Kirchweg und Freiraum zu verbessern. Die Idee wuchs im Dorf, wurde über die Stadtteilkonferenz mit Nachdruck aufgegriffen und weiter vertieft. Um alle verantwortlichen Beteiligten ins Boot zu bekommen, erfolgten zahlreiche Abstimmung mit der Kirche und der Stadtverwaltung. Im November 2019 wurde ein Workshop im Dorf durchgeführt, um gemeinsam über den Raum Ideen einzuwerben und in eine erste Planung zu kleiden.

Wie aber kann eine solche Ideenwerkstatt in die Realität umgesetzt werden? Hilfe konnte die Vitalregion Hohe Mark anbieten, an der die nördlichen Stadtteile von Dorsten angeschlossen sind. Es gab eine Grundsatzvereinbarung mit der Kirche Herz Jesu, dem Heimatverein, dem Förderverein der Grundschule, den Akteuren der Statteilkonferenz und der Stadt, diesen Raum weiter zu beplanen und zu einem attraktiven Begegnungsraum zu gestalten.

Eine Förderung konnte von der Bezirksregierung Münster über die Vitalregion Hohe Mark ausgesprochen werden und der Heimatverein hat sich bereit erklärt, die Projektleitung zu übernehmen und den Förderantrag zu stellen. Somit war der Weg für das weitere Vorgehen gut von allen Akteuren vorbereitet, sodass das Landschaftsarchitekturbüro Kemper einen ersten Planungsauftrag für den Raum erhalten konnte.

Nach weiteren Abstimmungen im Arbeitskreisteam liegt nunmehr ein Plan-Entwurf für den gesamten Raum zwischen Kirchweg, Kirchplatz und einen Teil des Schulhofes vor. Dieser Plan soll im Austausch mit der Bürgerschaft weiter vertieft werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie können die Pläne leider nicht in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. Dafür gibt es seit Freitag eine Online-Präsentation der Pläne im Internet auf der Seite www.Heimatverein-deuten.de/dorfmitte sowie einen Aushang im Schaukasten an der Kirche. Natürlich wurden auch die sozialen Medien berücksichtigt.

Bis Montag, 30.November, können die Bürgerinnen und Bürger nun zum Entwurfsplan Anregungen und Hinweise geben. Am einfachsten geht dies über ein komfortables Kontaktformular auf der Internetseite. Anschließend folgt die Sichtung und Bewertung aller Eingaben im Arbeitskreis. In Abstimmungen mit den zuständigen öffentlichen Stellen und der Kirche wird dann möglichst ein Abschlussentwurf für die neue Dorfmitte erstellt. Daran anschließend werden weitere Überlegungen zur Umsetzung mit Hilfe geeigneter Förderungen angestellt, was einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Der Förderverein der Grundschule war auch parallel tätig und konnte ebenfalls über eine Förderung aus der Vitalregion einige neue Spielgeräte anschaffen, die in den nächsten Wochen in enger Abstimmung mit der Gesamtplanung im Schulhofbereich eingebaut werden.

Es ist höchst erfreulich und konstruktiv, wie das Netzwerk diesen Planprozess mit Unterstützung der Bürgerschaft angeht und es bleibt zu hoffen, dass es schrittweise entsprechende Neugestaltungen geben kann. In den nächsten zwei Jahren soll der Platz zwischen Schule, Pfarrheim, Kindergarten und Kirche am Deutener Kirchweg ein neues, attraktive Gesicht bekommen und für alle Generationen von Nutzen sein.

Quelle: Stadt Dorsten

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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