Auf spannender Tätersuche im Heimathaus – Krimidinner mit tollem Theater und leckerem Gaumenschmaus

Die Schauspieler im Krimi Dinner "Viva Las Vegas" lieferten tolle Leistungen ab.
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  • Die Schauspieler im Krimi Dinner "Viva Las Vegas" lieferten tolle Leistungen ab.
  • Foto: Bludau
  • hochgeladen von Sabine Sawatzky

Wulfen. Ein  Dinner der ganz besonderen Art fand am vergangenen Wochenende an gleich zwei Abenden im Wulfener Heimathaus statt. Bereits zum dritten Mal hatten die Hobbyschauspieler der Theatergruppe des Heimatvereins unter der Regie von Heiner Klomfaß zu ihrer Krimi-Dinner-Show eingeladen. Dieses Mal unter dem Motto: „Viva Las Vegas“.

Beide Vorstellungen dieses exklusiven Dinners waren restlos ausverkauft und machten nicht nur das Essen zu einem hautnahen und äußerst spannendes Erlebnis.
Gleich drei Gruppen des Vereins und einige freiwillige Helfer hatten sich wieder zusammengeschlossen und gemeinsam zum Krimidinner mit allem Drum und Dran eingeladen. Dazu wurden die Räumlichkeiten toll hergerichtet und nahezu in ein Sternerestaurant verwandelt.

Da es keine direkte Bühne gab, sondern alles ringsherum vor einem Bühnenbild im Saal stattfand, war das Publikum mitten im Geschehen eingebunden. Auch dieses Mal durfte wieder bis zum Schluss mitgeraten werden. Wer hat die Bombe gelegt und wer war der Mörder?

Wer war der Mörder?

Das aufgeführte Stück von Birgit Diebels spielte in der Vorweihnachtszeit im Jahre 1967 in Las Vegas. Doch von Besinnlichkeit und Frieden waren die Menschen im Hotel-Casino des Italo-Amerikaners Toni Rizolli (gespielt von Berthold Künsken), weit entfernt. Toni hatte beste Verbindungen zur Mafia und seine Geschäfte blieben nicht ohne Folgen. Sowohl Rizollis Tochter Sofia (Jenny Urban), als auch sein Leibwächter und Barkeeper Harry (Dominik Cieplak), schienen einige Geheimnisse und zweifelhafte Ziele zu haben. Auch Angestellte wie Beth, das Zimmer- und Hausmädchen (Annika Hachmann) und Carolin Kapplan, die Buchhalterin und Geliebte des Hausherrn (Petra Humbert) führten einiges im Schilde. Dazu noch ein weiblicher Hotelgast (Petra Vadder), der seinen Sohn verloren hatte und deshalb Rache an Toni nehmen wollte. So gab es genügend Verdächtige und geheimnisvolle Gestalten, die das Publikum toll fesselten und oft in Irre führten, unterstützt von einem dramatischen Zwischenfall und unerwarteten Wendungen mit mehr als einem Toten. Nicht jeder im Publikum hatte den Ausgang des Stückes kommen sehen und schließlich den richtigen Täter überführt. In den Spielpausen war so immer für ausreichend Gesprächsstoff gesorgt. Beim den leckeren Gängen wurde heiß diskutiert und die Gäste tauschten sich über das Können der tollen Schauspieler und der Kochtruppe aus. 

Kochtruppe Lekkerbeck zauberte in der Küche

Von den Gästen unbemerkt herrschte in der Küche während der Aufführung Hochbetrieb. Unter Anleitung von Detlev Müller als Gruppensprecher der Kochtruppe Lekkerbeck wurden die erdachten Speisen jeweils frisch zubereitet. Noch vor dem ersten Akt gab es selbst gebackenes Baguette mit einer Dattelcreme und Antipasti. Anschließend wurden eine Lachsterrine und als Vorspeise eine Kartoffelcremesuppe mit Croutons serviert. Als Hauptgericht gab es Burgunderbraten an Rahmwirsing und Kartoffelknödel. Die selbstgemachte Herrencreme nach Lekkerbeck Art gab es dann zum krönenden Abschluss des gelungenen Menüs.

Natürlich hatten auch einige Gäste richtig geraten und als kleine Anerkennung gab es an jedem Abend zwei kleine Preise für die Gewinner mit der richtigen Lösung. Diese mussten aber per Glücksfee ausgelost werden, da doch mehrere Gäste gut aufgepasst und richtig getippt hatten.

Wiedersehen im nächsten Jahr

„Auch in diesem Jahr war das Krimidinner wieder eine rundum gelungene und tolle Leistung von unseren Vereinsmitgliedern. Ich bin sehr stolz und habe mich sehr über die tolle Atmosphäre und leckeren kulinarischen Speisen gefreut. Wir haben wieder viel Lob von unseren Gästen bekommen“, schwärmte Johannes Krümpel, der erste Vorsitzende des Vereins. Und weiter: „Leider waren die Karten für beide Abende schnell vergriffen. Aber wir haben nur begrenzten Platz. Auf jeden Fall wird es im kommenden Jahr eine Fortsetzung der Krimi-Dinner-Abende geben.“

Text und Fotos: Bludau

Autor:

Sabine Sawatzky aus Dorsten

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