Mitarbeiter der Kreisverwaltung spenden
„Centspende“ bringt fast 4.000 Euro

Die Überbringer und die Empfänger: Landrat Cay Süberkrüb, Martina Pestke und Dorothee Babst für den Personalrat und die Vorschlagenden freuen sich gemeinsam mit den Vertretern der Ausbildungspaten, "Teamgeist e.V.", den Freizeit-Freunden Schweden und den Sternenkindern über knapp 4.000 Euro, die die Beschäftigten der Kreisverwaltung im Jahr 2019 gespendet haben.
  • Die Überbringer und die Empfänger: Landrat Cay Süberkrüb, Martina Pestke und Dorothee Babst für den Personalrat und die Vorschlagenden freuen sich gemeinsam mit den Vertretern der Ausbildungspaten, "Teamgeist e.V.", den Freizeit-Freunden Schweden und den Sternenkindern über knapp 4.000 Euro, die die Beschäftigten der Kreisverwaltung im Jahr 2019 gespendet haben.
  • Foto: Foto: Kreis Recklinghausen / Svenja Küchmeister
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Die Centbeträge am Ende der monatlichen Gehaltsüberweisung machen für den Einzelnen kaum etwas aus. Wenn man aber diese Cents von vielen Mitarbeitern ein ganzes Jahr lang addiert, steht am Ende des Jahres eine hohe Summe: 3.989,97 Euro im Jahr 2019, die beim Kreis Recklinghausen an vier gemeinnützige Organisationen aus der Region gespendet werden.

In diesem Jahr dürfen sich die Freizeit-Freunde-Schweden, der Verein "Teamgeist", die Sternenkinder und die Ausbildungspaten über die Spende freuen. Stellvertretend für die Beschäftigten der Kreisverwaltung überreichten Martina Pestke und Dorothee Babst vom Personalrat gemeinsam mit Landrat Cay Süberkrüb die Schecks.

"Danke an den Personalrat, der nach dem Tsunami die Idee für die Centspende hatte und seitdem dafür sorgt, dass jedes Jahr wieder neue Gruppen und Vereine die Unterstützung bekommen. Dank auch den Kolleginnen und Kollegen, die bereit sind, jeden Monat auf die Cent-Beträge zu verzichten, und die immer wieder neue Ideen einbringen, wer die Spende bekommen soll. Es macht mich stolz, dass die Belegschaft so etwas auf die Beine stellt", sagte Cay Süberkrüb.

Martina Pestke unterstrich das: "Jedes Jahr kommen ein paar Kolleginnen und Kollegen mehr dazu. Das ist wirklich toll. Auch die Kreativität bei der Auswahl der Spendenempfänger: Seit 2007 hat es keine Doppelung gegeben. Dabei sind wir der Maxime treu geblieben, dass jeder Verein nur einmal berücksichtigt werden soll, um möglichst vielen helfen zu können."

Die Startercenter-Mitarbeiterinnen Angelika Aberle und Henrike Hartz hatten den Verein "Teamgeist" der Eheleute Ingo und Katrin Anderbrügge vorgeschlagen. Das Ehepaar sorgt mit seinem Verein dafür, dass Kinder aus schwierigen Verhältnissen gemeinsam mit anderen Kindern in den Ferien an Sportcamps teilnehmen können und ungeachtet der Herkunft im wahrsten Sinne des Wortes mit Teamgeist ans Werk gehen können.

Dr. Richard Schröder, Fachbereichsleiter Gesundheit, Bildung und Erziehung, hatte die Ausbildungspaten empfohlen: "Die Ausbildungspaten leisten tolle Arbeit. Inzwischen werden über 100 Jugendliche ehrenamtlich durch Paten betreut." Die Ausbildungspaten helfen Schülern dabei, den passenden Ausbildungsberuf zu finden, und begleiten sie während der Ausbildung. Auf diese Weise tragen sie aktiv dazu bei, dass weniger Jugendliche ihre Ausbildung abbrechen.

Rilana Thalau aus dem Bereich Sozialangelegenheiten hatte die Sternenkinder Datteln vorgeschlagen: "Sie leisten ganz tolle Arbeit, bezahlen zum Beispiel Therapie-Zubehör, das die Kassen nicht übernehmen." 2005 hatte Nadine Radek den Verein ins Leben gerufen – aus der eigenen Erfahrung heraus, ihr Sohn Jason kam schwerbehindert zur Welt. "Ein Beispiel: Bewegungstherapie wird von den Kassen bezahlt, Musiktherapie leider nicht. Wir haben festgestellt, dass der Bedarf an Unterstützung groß ist. Es gibt viele alleinerziehende Frauen mit behinderten Kindern, die sich so etwas gar nicht leisten können." Inzwischen engagieren sich 35 Menschen in dem Verein, bieten selbstgemachte Holzarbeiten, Liköre, Betonarbeiten und vieles mehr gegen Spenden an – und sorgen so dafür, dass einigen Familien mit schwerbehinderten Kindern unter die Arme gegriffen werden kann.

Jobcenter-Mitarbeiter Lukas Walter war als Jugendlicher selbst schon mit den Freizeit-Freunden-Schweden im Ferienlager: "Die Reisen sollen erschwinglich bleiben, damit auch weiterhin Kinder aus Familien mitfahren können, die sich solche Reisen sonst nicht leisten können." Und nicht nur das: "Unsere Freizeiten hatten von Anfang an einen ökologischen Gedanken. Der bleibt auch weiterhin. In diesem Jahr werden wir zusätzlich ‚Smartphone fasten‘. In den Anfängen hatten wir 16 Teilnehmer, heute sind es über 50", berichtet Jörg Zahlmann aus der Erfahrung.

"Es ist wirklich toll, dass wir wieder so viel Geld für gute Zwecke spenden konnten. Ich hoffe, dass sich in diesem Jahr noch mehr Kolleginnen und Kollegen für die Centspende entscheiden, damit wir die 4.000-Euro-Marke auch noch knacken", hofft die Personalratsvorsitzende Pestke. Denn fest steht: Die Aktion wird es auf jeden Fall weiterhin geben.

Quelle: Kreis Recklinghausen

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

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