Parkinson Youngster e.V.
Die moderne Selbsthilfegruppe



Die Selbsthilfegruppe

Ist der falsche Begriff, denn es ist nicht immer eine Gruppe. Manchmal sind es einzelne Personen. In meinem Fall ist es mehr als nur eine Selbsthilfegruppe. Meine Gespräche mit den Betroffenen finden nicht nur in der Gruppe statt. Die Zeiten haben sich geändert. Wir leben im 21. Jahrhundert, heute sind auch die sozialen Medien zu Selbsthilfegruppe geworden. Immer wieder habe ich Kontakt über den Messenger bei Facebook, hier schreibe ich immer wieder mit betroffenen Personen, den es gerade nicht so gut geht. Auch der Ausbau von Facebook Gruppen, im Parkinson Bereich ist vorhanden. Auch hier wird fleißig gefragt und versucht den Betroffenen zu helfen. Die SELBSTHILFEGRUPPE wird modernisiert hat man sich früher nur in einem Raum getroffen bei Kaffee und Kuchen ist es heute anders. Die digitale Welt hat auch bei der Selbsthilfe keinen Halt gemacht. Ist das gut? Oder falsch? Ich persönlich finde es richtig. Nicht jeder hat die Gelegenheit eine Gruppe in seiner Nähe zu besuchen. Und trotz alldem fragen, warum also nicht in einer entsprechenden Parkinsongruppe anmelden und online um Hilfe bitten. Ich selbst habe es nicht anders gemacht, was mir persönlich irgendwann dann aber wichtig war, ist der private Kontakt ich hatte tatsächlich keinen Parkinson Betroffenen kennengelernt. Zwei Monate bevor ich meine Gruppe eröffnet habe ich nie zuvor jemanden getroffen der selbst auch Parkinson hat. Seltsam heute habe ich so viele Tolle Menschen kennengelernt . Gestern hatte ich ein Gespräch beziehungsweise über Facebook geschrieben. Ein tolles Erlebnis mir geht es selbst nicht so gut, die Kälte der Winter, ist einfach nichts für Mein Parkinson. Seit Tagen quäle ich mich mehr oder minder, auf meinem Sofa herum, teilweise kaum auszuhalten. Als ich gestern per Facebook geschrieben habe, um Eine Dame zu helfen, sagte sie zum Schluss „ich danke dir jetzt habe ich schon seit 20 Minuten nicht mehr geweint“ meine Antwort zu ihr war „ich auch nicht“ Wir haben uns nicht gesehen, trotz dem gegenseitig unterstützt, moderne Selbsthilfe. Schön wird es allerdings dann, wenn man sich privat begegnet. Ich habe Monate lang mit Menschen geschrieben, ohne sie je zu treffen. Mittlerweile habe ich viele von ihnen persönlich kennengelernt. Zwei Personen, die mir allerdings vom ersten Tag an der Diagnose immer zu Seite gestanden sind. Mir alle Fragen beantwortet haben. Gerade eine Dame stundenlang mich am Telefon ertragen musste. Weil ich Fragen über Fragen hatte. Und sie das Fachwissen, um mich zu unterstützen. Bis zum heutigen Tag , haben wir uns nicht kennengelernt. Den Herren, habe ich direkt an meine Diagnose angeschrieben, über Facebook, da sind wir wieder bei den sozialen Medien. Seid meiner Diagnose hat er mich immer unterstützt begleitet. Auch ganz unbewusst, hatte er zwei wichtige Veränderungen in meinem Leben positiv mit begleitet. Heute ist Er wieder für mich da, und unterunterstützt mich in mein tun. Die beiden verhalten sich manchmal so als hätten sie die Pflegschaft für mich übernommen, schützend wird die Hand drüber gelegt. Damit der armen kleinen Dini nichts Böses auf dieser Welt geschieht. Den Herrn werde ich jetzt auf mein Symposium im Sommer kennenlernen. Ich hoffe dass die Damen den Weg nach Dorsten auch schafft. Auch das es Selbsthilfe auf einmal ist man nicht mehr allein mit seinen Sorgen. Man hat neue Freunde gefundenen. Die einen begleiten können, auf seinen weiteren Weg. Selbsthilfe ist mehr als nur Kaffee trinken es verbindet.

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