Einmal pro Woche 45 Minuten
Pestalozzischule in Dorsten benötigt dringend Leselernhelfer

Der Mentor-Verein ist eine Initiative von Menschen, die sich der Aufgabe verschrieben haben, die Lese-und Sprachkompetenz von Kindern im Grundschulalter zu fördern.
  • Der Mentor-Verein ist eine Initiative von Menschen, die sich der Aufgabe verschrieben haben, die Lese-und Sprachkompetenz von Kindern im Grundschulalter zu fördern.
  • hochgeladen von Michael Menzebach

Dorsten. Das Lehrerkollegium der Pestalozzischule in Dorsten ist zusammen mit dem Verein „MENTOR-Die Leselernhelfer Niederrhein e.V.“ auf der Suche nach ehrenamtlichen Lesementoren und Lesementorinnen, die Schülerinnen und Schüler in unserer Grundschule beim Lesenlernen unterstützen möchten.

"Wir stellen seit längerem fest, dass Mädchen und Jungen heute immer weniger lesen. Das führt dazu, dass große Schwierigkeiten beim Lesen und dem Beherrschen der deutschen Sprache zu Tage treten. Da wir unseren Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Bildung eröffnen wollen, sehen wir in der Mentor-Hilfe eine gute Gelegenheit dazu", betont die Konrektorin Frau Brembt-Liesenberg. Hier setzt „MENTOR-Die Leselernhelfer Niederrhein e.V“ an, um Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Start in die Zukunft zu ermöglichen. Der Mentor-Verein ist eine Initiative von Menschen, die sich der Aufgabe verschrieben haben, die Lese-und Sprachkompetenz von Kindern im Grundschulalter zu fördern.  „Unser Qualitätsmerkmal ist Bildung durch Bindung nach dem 1:1-Prinzip. Dahinter verbirgt sich, dass ein Lesementor ein Kind einmal eine Schulstunde pro Woche fördert. Und das mindestens 1 Jahr lang“, sagt der Vorsitzende des Vereins, Thomas Matzke. „Die Grundlage ist natürlich eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Lesementor und Lesekind. Mit Humor, Lob und Geduld versuchten die Lesementorinnen und -mentoren eine angenehme und entspannte Lernatmosphäre zu schaffen“ betont er weiter. 

Mit Humor, Lob und Geduld

„Der Aufwand für die Lesementorinnen und -mentoren ist überschaubar. Ein mal pro Woche für 45 Minuten. Mentoren brauchen nach unseren Erfahrungen keine pädagogische Ausbildung. Wichtig ist, dass sie Kinder mögen, Freude am Lesen haben, sowie Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen“ erwähnt der Vereinsvorsitzende. „Sollte ein Kind es nicht schaffen die ganze Stunde zu lesen, wird statt dessen die verbleibende Zeit mit Vorlesen, Erzählen oder Spielen sinnvoll genutzt.“ Sollte ein Mentor einmal verhindert sein, ist das auch kein Problem; die Schule wird zeitnah informiert.

Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen

Im Verein „MENTOR-Die Leselernhelfer Niederrhein e.V.“ sind momentan 226 Frauen und Männer an 35 Schulen im Kreis Wesel und Borken ehrenamtlich tätig und betreuen 267 Schülerinnen und Schüler. Der Mentor-Verein unterstützt die Mentorinnen und Mentoren bei der Zusammenarbeit mit den Kindern und den Schulen, gibt Hilfestellungen bei der Auswahl und Beschaffung der Lese- und Arbeitsmaterialien, veranstaltet für die Mentoren Einführungsseminare und Fortbildungen und sorgt für angemessene Versicherung der Lesementoren.

Der Bedarf ist aber nicht nur in der Pestalozzischule riesengroß, sondern an jeder Schule. „Deshalb benötigen wir dringend weitere Mentoren“, sagt der 1. Vorsitzende des Vereins. „Wenn auch Sie Interesse haben, Kinder beim Lesenlernen in der Pestalozzischule in Dorsten zu unterstützen, wenden Sie sich bitte an die Pestalozzischule Dorsten Tel.: 02362-25038 oder an den Vorsitzenden des Mentor-Vereins Thomas Matzke unter Tel.: 0281-460 95 10 oder per Mail an mentor-niederrhein@gmx.de. Sie finden uns auch im Internet unter: www.mentor-niederrhein.de.  Möchten Sie die Arbeit unseres Vereins finanziell unterstützen, würden wir uns sehr freuen, da sich der Verein ausschließlich über Spenden finanziert (Spendenkonto: IBAN: DE08 3566 0599 3005 5710 13)“.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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