Positive Zwischenbilanz nach 200 Tagen
CO2 Ausstoß bereits reduziert

"Das Projekt Ökoprofit ist ein Gewinn für die Umwelt und den eigenen Betrieb", Cay Süberkrüb.
  • "Das Projekt Ökoprofit ist ein Gewinn für die Umwelt und den eigenen Betrieb", Cay Süberkrüb.
  • Foto: Kreis Recklinghausen
  • hochgeladen von Sabrina Czupiol

Halbzeit in der siebten Runde Ökoprofit: Die teilnehmenden Betriebe aus dem Kreis Recklinghausen haben am Dienstag, 7. Mai, bei Bauer Südfeld gemeinsam mit Landrat Cay Süberkrüb und Hertens Bürgermeister Fred Toplak erste Erfolge ihrer Projekte vorgestellt. Seit Oktober letzten Jahres läuft Ökoprofit in einer Kooperation zwischen Dorsten, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen, Waltrop und dem Kreis Recklinghausen als Koordinator. Die Bilanz der ersten 200 Tage zeigt: Alle 15 Betriebe konnten mit ihren Maßnahmen bereits Kosten senken und den CO2-Ausstoß reduzieren.

Wie?

Es reicht von der bedarfsgerechten Steuerung von Heizungsanlagen, Abfallvermeidung durch die Rückführung von Fahrradschläuchen in die stoffliche Verwertung über Papiereinsparungen durch Umstieg auf Tablets bis hin zu technischen Maßnahmen wie Druckluftoptimierung oder Umstieg auf LED-Beleuchtung.

Weitere Maßnahmen sind der Ankauf von E-Fahrzeugen und das Aufstellen von E-Ladesäulen bei Scheidtmann, eine Anti-Plast AG in der Martin Luther Schule, eine Photovoltaikanlage bei Managementservices Lutz sowie das Anbieten von Biosäften aus Glas-Mehrwegsystemen anstelle von Tetra-Paks oder Glasstrohhalme bei Bauer Südfeld.

"Das Projekt Ökoprofit ist ein Gewinn für die Umwelt und den eigenen Betrieb", Cay Süberkrüb.

"Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr wieder viele unterschiedliche Unternehmen gefunden haben, die ihren ökologischen Fußabdruck verbessern möchten", sagte Landrat Cay Süberkrüb. "Das Projekt Ökoprofit ist ein Gewinn für die Umwelt und den eigenen Betrieb." Bürgermeister Fred Toplak ergänzte: "Ökoprofit hilft den Betrieben sensibler für unsere Umwelt zu werden. Man kann energetisch viel Geld sparen, das der eigene Betrieb wieder sinnvoll einsetzen kann."

Das Ziel

Das Ziel aller Unternehmen ist es, am Ende des Projektes so viel CO2 wie möglich einzusparen und damit dem Klimawandel entgegenzutreten. Das Projekt Ökoprofit läuft im Kreis Recklinghausen seit 2003 und mit Hilfe der Energiespar-Maßnahmen von 120 beteiligten Unternehmen konnten insgesamt 13.206 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Bis zum Abschluss von Ökoprofit im November arbeiten die Betriebe intensiv an der Umsetzung von Maßnahmen weiter, wobei sie von Beratern der B.A.U.M. Consult aus Hamm unterstützt werden. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative der beteiligten Städte unter der Federführung des Kreises Recklinghausen, der das Projekt auch finanziell mit ZIRE-Mitteln unterstützt. Die Handwerkskammer zu Münster, die Gelsenwasser AG und die Effizienz-Agentur NRW sind im Lenkungskreis von Ökoprofit, welches vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanziell gefördert wird, vertreten.

Die Teilnehmer aus RE:

AGRAVIS Kraftfutterwerke Münsterland GmbH, Dorsten Bauer Südfeld Café & Restaurant e.K., Herten Edelhelfer Handelsgesellschaft mbH, Recklinghausen Exner GmbH- & Wohnaccessoires, Recklinghausen Kreishandwerkerschaft Recklinghausen, Recklinghausen Kötters Maschinenbau GmbH, Dorsten Ludwig Scheidtmann GmbH, Marl Managementservices Lutz, Waltrop Martin-Luther-Europaschule, Herten Salvador-Allende-Haus, Oer-Erkenschwick Stadtsportverband Oer Erkenschwick e.V., Oer-Erkenschwick Stadt Marl, Amt für Gebäudewirtschaft mit Bonifatiusschule, Canisiusschule und Goetheschule, Marl Städt. Kindetageseinrichtung Ziegelgrund, Recklinghausen

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