Bei der Silvesterfeier an der Möllerbrücke
Polizei mit Pyrotechnik beworfen

Mit Flaschen und Feuerwerk wurde die Polizei in der Silvesternacht beim Einsatz an der Möllerbrücke beworfen. Verletzt wurde niemand, nur ein Streifenwagen beschädigt. Als die Polizisten einen 25-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festnahmen, versuchten mehrere ihn zu befreien und ein 26-jähriger Kölner beschoss die Polizisten mit Pyrotechnik. Sie nahmen den Angreifer in Gewahrsam.
Dort landete auch ein 25-Jähriger, nachdem eine Gruppe ein Ehepaar mit Pyrotechnik beworfen und zeugen, die sie darauf ansprachen, mit den Fäusten attackiert hatte. Am Sonnenplatz wurde auch ein 24-Jähriger angezeigt, weil er jemanden mit einem Messer bedroht hatte.
Nach Schätzungen der Polizei feierten rund 500 am Willy-Brandt-Platz/Brüderweg sowie rund 600 Personen von der Katharinenstraße bis zum Vorplatz des Hauptbahnhofes den Jahreswechsel. Die Verbotszonen für Pyrotechnik wurden weitgehend beachtet und den Weisungen von Polizei und Ordnungsamt überwiegend Folge geleistet.
Gegen 22.30 Uhr kam ein alkoholisierter 26-Jähriger einem Platzverweis nicht nach und beleidigte die Beamten. Sie nahmen ihn in Gewahrsam. Kurz darauf folgte ihm ein 18-Jähriger, der Feuerwerk gezündet und die Polizisten beleidigt hatte. Angezeigt wurde auch ein 24-Jähriger, der am Alten Markt verbotswidrig Pyrotechnik zündete.
Im Gewahrsam landete auch ein angetrunkener 24-Jähriger, der an der Katharinentreppe Frauen belästigt hatte. Ihm folgte auch ein 18-Jähriger, der an der Thier-Galerie randaliert sowie eine 20-Jährige, die für eine Sachbeschädigung an der Kleinen Beurhausstraße verantwortlich gemacht wurde. Einem 23-Jährigen wurde eine Pistole mit Platzpatronen abgenommen.

"Graffiti-Bombing"

Mit zwei Einkaufswagen auf den Gleisen wurde in der Nacht zum Neuen Jahr die S4  am Haltepunkt Dortmund-West gestoppt. Laut Bericht des Zugführers besprühten bis zu 20 mit Sturmhaben Vermummte den Zug mit Lackfarbe, zündeten Nebelwurfkörper und flüchteten unerkannt. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Nötigung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.
Waffen und Munition stellte die Bundespolizei am Neujahrsmorgen auf einem Bahnsteig im Hauptbahnhof sicher, wo ein Mann Zeugen mit einer Schusswaffe aufgefallen war. Es handelte sich um eine geladene Schreckschusspistole.

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