In Dortmunder Kirchen werden Sonntag wieder Gottesdienste mit der Gemeinde gefeiert
72 Besucher dürfen in der Marienkriche teilnehmen

Nach acht Wochen wird am Sonntag erstmals wieder mit der Gemeinde ein Gottesdienst in der Ev. Marienkirche in der Dortmunder Innenstadt gefeiert.
  • Nach acht Wochen wird am Sonntag erstmals wieder mit der Gemeinde ein Gottesdienst in der Ev. Marienkirche in der Dortmunder Innenstadt gefeiert.
  • Foto: Martin Meier
  • hochgeladen von Antje Geiß

Nur im Internet konnten Dortmunder in den vergangenen Wochen Andachten und Gottesdienste verfolgen. Ab dem kommenden Wochenende laden einige evangelische Gemeinden wieder zum sonntäglichen Präsenzgottesdienst in ihre Kirchen ein.

Zugrunde liegen muss jedem Gottesdienst ein Schutzkonzept, das die Gemeinde für ihre jeweilige Kirche entwickelt hat und das vom Kirchenkreises genehmigt worden ist. So soll sichergestellt werden, dass alle Besucher so weit wie möglich vor einer Infektion mit dem Corona-Virus bewahrt bleiben.

Kein gemeinsames Singen

Insbesondere gilt es, auch in den Gottesdiensten, davor und danach die Abstandsregel von zwei Metern zu wahren. Entsprechend ist die Anzahl der Plätze in den Kirchen begrenzt worden. Während eines Gottesdienstes müssen Mund-/Nase-Schutzmasken getragen werden. Gemeinsames Singen, wie sonst in Gottesdiensten üblich, ist wegen der erhöhten Infektionsgefahr aufgrund der vermehrt ausgesonderten Aerosole untersagt.
Wer einen Gottesdienst besucht, muss zudem Namen und Anschrift hinterlassen, um im Nachhinein etwaige Infektionsketten nachverfolgen zu können. So hat die Gesundheit aller Beteiligten höchste Priorität. Dennoch freuen sich die Menschen in vielen Gemeinden wieder darauf, am Sonntagmorgen in ihre Kirche gehen zu können. In der Innenstadt laden die Stadtkirchen St. Marien um 10 Uhr und St. Reinoldi um 11.30 Uhr zum Gottesdienst ein. Und auch in zahlreichen Stadtteilen wird in den Kirchen gefeiert. 

Petrikirche wartet bis Pfingsten

 Die Stadtkirche St. Petri beginnt erst Pfingsten mit Präsenzgottesdiensten. Und auch einige Gemeinden haben sich noch gegen einen Start der Gottesdienste in ihren Kirchen entschieden. Wie etwa die evangelische Elias-Gemeinde setzen sie auf die Fortführung anderer Formate, etwa über Video, Podcast, Telefon oder Messenger-Dienste. „Wir haben nie aufgehört, Gottesdienste zu feiern, sondern haben einfach die Form geändert“, heißt es aus dem Presbyterium der Elias-Gemeinde. Daran will man bis auf weiteres festhalten.

Sonntag in die Marienkirche

Erstmals seit acht Wochen lädt die Ev. St. Mariengemeinde am Ostenhellweg am Sonntag, 10. Mai, wieder zu einem Gottesdienst in die Ev. Stadtkirche St. Marien ein. Beginn ist um 10 Uhr. „Wir freuen uns, dass sich nun wieder Menschen in unserer Kirche versammeln können“, sagt Pfarrer Ingo Maxeiner. „Wir wissen dabei um unsere Verantwortung und haben ein Schutzkonzept entwickelt, das wir sorgfältig anwenden werden. Denn von unserer Gemeinschaft im Gottesdienst soll Stärkung ausgehen und keine neue Ansteckungsgefahr.“
Maßgeblich sind die Eckpunkte der Ev. Kirche in Deutschland, die mit dem Robert-Koch-Institut abgestimmt wurden. Folgende Schutzmaßnahmen gelten für Gottesdienste in der Marienkirche:

  •  Der Abstand zwischen zwei Personen beträgt zwei Meter in jede Richtung, entsprechend sind die Plätze in der Kirche markiert. Wer zu einem Haushalt gehört, darf näher zusammenrücken.
  •  Auf diese Weise reduziert sich die Zahl der Plätze in der Kirche auf mindestens 36 Einzelplätze. 72 Personen dürfen maximal am Gottesdienst teilnehmen, wenn sie jeweils zusammen wohnen und zu zweit sitzen.
  •  Das Betreten der Kirche geschieht nur vom Kirchhof aus. Als Ausgänge stehen der Nordausgang gegenüber der Reinoldikirche und das Westportal zur Verfügung. Achten Sie bitte beim Betreten und Verlassen der Kirche auf die entsprechenden Abstände.
  •  Besucher desinfizieren sich am Eingang die Hände. Dazu wird Desinfektionsmittel bereitgestellt.
  •  Um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können, werden sich die Gottesdienstbesucher in eine Liste eintragen, die einen Monat aufbewahrt wird.
  •  Die Gottesdienstbesucher tragen einen Mund-Nasen-Schutz, den sie mitbringen.
  •  Auf Berührungen wie Händedruck zur Begrüßung oder Friedensgruß wird verzichtet.
  •  Kollekten werden nur am Ausgang eingesammelt und je zur Hälfte den Kollektenzwecken zugeführt.
  •  Das gemeinsame Singen bringt besondere Infektionsrisiken mit sich und unterbleibt deshalb.
Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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