ARTVENT: Bilder, Skulpturen, Saxophon und Gesang

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Fünf Künstler im Vorweihnachts-Modus

Die Dortmunder Künstlerin Ulla Schönhense öffnet an zwei Tagen im November ihr Atelier in DO-Berghofen für kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher, die Freude an Kunst haben und vielleicht ein originelles Weihnachtsgeschenk suchen. Mit dabei auch die drei Dortmunder Malerinnen Sabine Dieckerhoff, Gabriella Wollenhaupt, Bettina Brökelschen und der Holzbildhauer Jochen Egbers aus Düsseldorf. Es werden klein- und großformatige Bilder ausgestellt, handschmeichelnde Holzskulptürchen angeboten und Kunstkalender mit den Werken der Künstler präsentiert.

Bei der Vernissage am 16. November (nur für geladene Gäste) spielt Wim Wollner Solo-Saxophon und Jochen Egbers (ausgebildeter klassischer Sänger) sorgt mit seinen Liedern für weihnachtliche Stimmung. Die Laudatio hält der Kunstsammler und Grünen-Politiker Friedu Fuß. Es gibt Häppchen und Punsch.
Die Künstler sind am Samstag, 17. November von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag, dem 18. November von 12 bis 17 Uhr im Atelier anwesend. Die Adresse: Biberweg 2, 44267 Dortmund.

Ulla Schönhense über sich:
Mein Schwerpunkt ist die gegenständliche Acrylmalerei mit Menschen, Tieren, Landschaften, Städten (z. B. New York und Dortmund) und Industriemotiven. Der biographische Bezug (Reisen, Erleben, Emotionen) und meine Liebe zu allen Tieren wirken auf meine Bilder ein. Ich kombiniere meist freie Malerei mit gegenständlichen Aspekten, um ein spannungsgeladenes Werk zu schaffen.

Sabine Dieckerhoff über sich:
Meine Malerei kommt tief aus meinem Inneren, oftmals sind es Gefühle, die ich wiedergebe. Die abstrakten und abstrahierten Arbeiten entstehen aus dem Moment, meine Arbeiten sind frei und in meinem Kopf ist immer eine Hürde, die ich überwinden muss. Manchmal dauert es sehr lang, bis das Gefühl mit dem Ergebnis, bis Form und Inhalt übereinstimmen.

Bettina Brökelschen über sich:
Ich male gern Alltagsszenen. Menschen und ihre Begegnungen faszinieren mich, ich male Menschen, die ihr Leben meistern und das auch zeigen können und wollen. Dabei bleibe ich meist gegenständlich. Ein Laudator hat dies einmal „Augenblickspoetik“ genannt. Diese Augenblicke halte ich fest – farbenfroh und unbeschwert.

Jochen Egbers über sich:

Seit meiner frühesten Kindheit bin ich von Monstern, Drachen, Fabelwesen und Ungeheuern fasziniert. In einem spielerischen Prozess entwickle ich meine Wesen, wobei ich selten von einer konkreten Vorstellung ausgehe, sondern spontan an mehreren Stellen des Holzes konkrete Formen schaffe, die trotz ihrer offensichtlichen  Zusammenhanglosigkeit zu einem großen Ganzen finden.

Gabriella Wollenhaupt über sich:

Malen ist für mich ein intuitiver, spielerischer Prozess, die Farben sind knallig und leuchtend. Meine Bilder sollen das Auge kitzeln, sie erzählen Geschichten und schildern Situationen, die skurril, frech und unkonventionell sind. Vordergründig Schrilles erschließt sich nach längerem Betrachten als feine Ironie, aber auch Sarkasmus. Düstere und belastende Themen mag ich nicht. Ich male nicht, um mich zu befreien, ich male, weil ich schon befreit bin.

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