Edwin Jacobs wechselt von Dortmund in die Niederlande
Direktor kündigt und verlässt das U

Kehrt zurück in seine Heimat: Edwin Jacobs.
  • Kehrt zurück in seine Heimat: Edwin Jacobs.
  • Foto: Patrick Temme
  • hochgeladen von Antje Geiß

Zweieinhalb Jahre war er Direktor des U und des Museums Ostwall, jetzt kündigte Edwin Jacobs.  Im September will der 58-Jährige auf zurück in seine niederländische Heimat.
„Edwin Jacobs hat in seiner kurzen Zeit in Dortmund vieles bewegt und das Dortmunder U sichtbar geprägt", bedauert Kulturdezernent Jörg Stüdemann die Entscheidung. Mit der Pink Floyd-Ausstellung habe er das U international bekannt gemacht – nun bilde dieser Höhepunkt den Endpunkt seiner Karriere in Dortmund .
Edwin Jacobs hat einen Ruf an die Kunstakademien Maastricht erhalten, die er ab September leiten wird. Die Kunstakademien sind Teil der Zuyd University of Applied Sciences und bieten Studiengänge in Bildender Kunst und Design, Architektur und Multimedien-Design.

Sehr persönliche Entscheidung

Der Wechsel an die Hochschule ist für Edwin Jacobs ein Herzenswunsch. „Es ist eine sehr persönliche Entscheidung. Ich habe das Gefühl, in Museen nun alles erreicht zu haben. Als Leiter einer Kunsthochschule habe ich die großartige Chance, meine Erfahrungen und mein Wissen weiterzugeben zu können – das ist ein Geschenk“, sagt der Niederländer. „In Dortmund habe ich mich sehr wohl gefühlt und bleibe dem U und der Stadt auf jeden Fall verbunden.“

Suche nach Nachfolge startet

Die Suche nach der Nachfolge beginnt sofort und mit Hochdruck. Eine Findungskommission wird nach Kandidaten suchen. Bis dahin übernimmt Dr. Stefan Mühlhofer, Direktor der Dortmunder Kulturbetriebe, die Leitung des U.
Edwin Jacobs gelang es Jacobs schnell, Kooperationen zu knüpfen und Partner des U noch stärker ans Haus zu binden. Als Sprecher der RuhrKunstMuseen half er beim Aufbau eines Netzwerks den Nachbarmuseen.
Im U hinterlässt er seine Handschrift. Zu den größten Projekten gehört der Umbau des Museums Ostwall, der derzeit in die zweite Runde geht: Nach der Wiedereröffnung Ende des Jahres wird das Museum die Highlights seiner Sammlung in großzügiger Raumaufteilung ganz neu präsentieren.

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