Kammeroper über das Schicksal der Juden in Nazideutschland
„Gestohlenes Leben“

Anfang der 60er Jahre: Ein Mann erfährt, dass seine ehemalige Geliebte, die im Oktober 1940 mit den anderen Juden deportiert wurde, später von den Nazis ermordet wurde. Er gibt sich eine Mitschuld daran, da er es nicht rechtzeitig geschafft hatte, mit ihr zu fliehen. Sein Schmerz treibt ihn an, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. In der von Susanne Bieler ebenso beeindruckend wie bedrückend erzählten Kammeroper „Gestohlenes Leben“ mit Musik von Helmut Bieler, die am 17. Oktober um 19.30 Uhr im Orchesterzentrum|NRW zu hören ist, wird das Schicksal der Juden während der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft thematisiert.
Entsanden ist „Gestohlenes Leben“ des zeitgenössischen Komponisten Helmut Bieler. Studierende des Fachbereichs Gesang und der Instrumentalklassen der Hochschule für Musik und Tanz Köln führen die Kammeroper auf.
Die Aufführung findet im Rahmen des Projekts EchoSpore statt, dass der Wiederentdeckung von Musikern dient, die nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten verfemt, ausgegrenzt, verfolgt oder ermordet und deren Werke verboten wurden.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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