Hörde bekommt neue 'Legendenschilder'

An der Domänen-/Tannenstraße erinnern jetzt  Legendenschilder an die Namensgeber.
  • An der Domänen-/Tannenstraße erinnern jetzt Legendenschilder an die Namensgeber.
  • Foto: Andreas Klinke
  • hochgeladen von Antje Geiß

Schon 2015 hatte der Verein zur Heimatpflege Hörde zehn sogenannte Legendenschilder im Hörder Zentrum auf den Weg gebracht Nun sollen zehn weitere Schilder rund um den Hörder Neumarkt folgen.

Dafür wurden zehn Straßennamen ausgewählt, die sich in besonderer Weise dazu eignen, ein Stück Geschichte lebendig werden zu lassen:

Am Heedbrink: Der alte Flurname bedeutet in etwa ' mit Heide bewachsener Dorfrand'.

Am Richterbusch: Der Name bezieht sich vermutlich auf das Wäldchen der Hörder Richter.

Beukenbergstraße: Heinrich Wilhelm Beukenberg (1858-1923) war eiiin bedeutender deutscher Montanindustrieller. Von 1903 bis 1921 war Beukenberg Generaldirketor des Hörder Bergwerks- und Hüttenvereins bzw. der Phoenix AG.

Dahlackerstraße: In der Nähe befand sich ab 1786 die Zeche Dahlacker. Sie wurde um 1822 mit der Nachbarzeche Fündling vereinigt unds bereits 1843 stillgelegt.

Ermlinghofer Straße: Das im 19. Jahrhundert untergegangene Rittergut Haus Ermlinghofen befand sich ungefähr in der Mitte der heutigen Kleingartenanlage "Pferdebachtal".

Franz-Hitze-Straße: Der katholische Priester Franz Hitze (1851-1921) war Initiator der katholischen Arbeitervereine und des deutschen Caritasverbandes.

Gildenstraße: Die Bürger-Schützengilde nahm seit der Stadtgründung im 14. Jahrhundert eine wichtige militärische und später auch eine wichtige gesellschaftliche Rolle in Hörde ein.

Hörder Neumarkt: Angelegt wurde der Neumarkt um 1900, von 1901 bis 2010 gab es hier Wochenmärkte.

Nortkirchenstraße: Der märkische Kaplan Henrich Nortkirchen (1873 - 1926) verteidigte die Stadt Hörde im spanisch.niederländischen Krieg 1586 gegen spanische Truppen und wurde bei Verhandlungen getötet. Die Familie Nortkirchen stellte um 1614 einen Bürgermeister in Hörde.

Jürgensstraße: Der katholische Priester Anton Jürgens (1873 - 1926) war der erste und sozial sehr engagierte Pfarrer der neugegründeten Herz-Jesu-Gemeinde.

Die Jury zum Hörder Stadtteilfonds hat die Förderung des Projekts beschlossen. An Materialkosten fallen etwa 2000 Euro an. Produktion und Anbringung der Schilder übernimmt fas Tiefbauaumt im Rahmen seiner laufenden Tätigkeit.

Die Mittel stehen im Hörder Stadtteilfonds im Rahmen des Stadtumbaus Hörde Zentrum zur Verfügung und werden zu 80 Prozent vom Bund und vom Land NRW refinanziert.

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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