"Il Trovatore" feiert Premiere

Der Italiener Stefano  La Colla singt den Manrico im Troubadour.

Zum Verdi-Jahr präsentiert die Oper eine Neuinszenierung eines der populärsten, aber auch komplexesten Werke des Meisterkomponisten aus Busseto: Giuseppe Verdis „Il Trovatore“ („Der Troubadour“) steht auf dem Spielplan des Theaters, Premiere ist am 2.Februar um 19.30 Uhr im Opernhaus.
Verdi schrieb den „Troubadour“ in seiner mittleren Schaffensphase. Zwischen dem „Rigoletto“ und der „Traviata“ entstanden, errang er mit dem Werk einen seiner größten Erfolge, der bis heute anhält. Den schmälerte auch die auf den ersten Blick verworrene Handlung um die beiden ungleichen Brüder und die Zigeunerin Azucena nicht. Der Komponist stattete seine Figuren mit einer verschwenderischen Melodik aus, so dass dieses Stück zum Inbegriff einer romantischen italienischen Oper, eines "Melodramma" wurde.
Im Mittelpunkt stehen denn auch die vier Protagonisten Manrico, Leonora, Azucena und Luna und ihre Interpreten:
Aus Italien kommt Tenor Stefano La Colla (Manrico). Er studierte Gesang u.a. bei der berühmten Sopranistin Luciana Serra und debütierte gleich in einer sehr anspruchsvollen Rolle, dem Radamès in Verdis „Aida“. Mit dem Manrico und dessen gefürchteten hohen C’s debütiert er am Theater Dortmund.
Die junge Sopranistin Susanne Braunsteffer war vor kurzem bereits als Stargast im Neujahrskonzert der Dortmunder Philharmoniker zu hören. Die Partie der Leonora im „Troubadour“ singt sie zum ersten Mal. Susanne Braunsteffer wuchs in Bayern auf und studierte u. a. bei Wolfgang Holzmair an der Universität Mozarteum Salzburg. Sie war Mitglied des Opernstudios der Opéra National du Rhin und trat auch bereits an der Mailänder Scala in kleineren Rollen auf.
Hermine May, aus Rumänien stammend, ist eine international gefragte Sängerin, die sowohl im Opern- als auch im Konzertfach erfolgreich ist. Nach einem ersten Engagement an der Deutschen Oper Berlin trat sie u. a. in Brüssel, Bregenz, Karlsruhe, Köln, Hongkong, Rom, Florenz, Turin, Kopenhagen sowie bei den Richard-Wagner-Festspielen in Wels/Österreich auf.
Der Bariton Sangmin Lee (Graf Luna) wurde 1977 in Seoul geboren, wo er an der Yonsei Universität Gesang zu studieren begann. Ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in Dresden schloss sich an. Bereits während seiner Studien in Dresden konnte Lee als Mitglied im Jungen Ensemble der Semperoper erste Erfahrungen auf der Bühne sammeln.
Nachdem sie mit „Boris Godunow“ die aktuelle Spielzeit eröffnete, präsentiert Katharina Thoma nun ihre erste Verdi-Regie in Dortmund. Zum Leitungsteam gehören außerdem Julia Müer (Bühne) und Irina Bartels (Kostüme), die bereits mit einigen Produktionen in Dortmund auf sich aufmerksam machen konnten. Die musikalische Leitung hat Lancelot Fuhry.
Am Donnerstag, 24. Janua um 18.30 Uhr besteht die Möglichkeit zum Besuch einer öffentlichen Probe im Opernhaus. Der Besuch der Probe ist kostenlos, allerdings müssen aufgrund des begrenzten Kontingents Tickets über die Theaterkasse unter  50 27 222 reserviert werden.
Weitere Termine: 8., 16., 24., 27. Februar; 2., 10., 15., 21., 30. März; 6., 14. April. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse im Opernhaus, oder im Internet unter www.theaterdo.de.

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Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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