Neue Schau im mondo mio rund ums Tintekochen und Schönschreiben

Spaß hatten diese Schüler aus der Gartentstadt in der neuen Ausstellung „In der Tinte… - Vom Tintenkochen und Schönschreiben“ im mondo mio! im Westfalenpark. Das Kindermuseum lädt jetzt nach der Winterpause auch zu Workshops und Mitmachaktionen ein.
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  • Spaß hatten diese Schüler aus der Gartentstadt in der neuen Ausstellung „In der Tinte… - Vom Tintenkochen und Schönschreiben“ im mondo mio! im Westfalenpark. Das Kindermuseum lädt jetzt nach der Winterpause auch zu Workshops und Mitmachaktionen ein.
  • Foto: StandOut
  • hochgeladen von Antje Geiß

Vorbei ist die Winterpause im Kindermuseum: mondo mio präsentiert die neue Ausstellung „In der Tinte… - Vom Tintenkochen und Schönschreiben“ im Westfalenpark. Die Schau wird bis Juni zu sehen sein und von einem großen Angebot an Workshops und Mitmachaktionen begleitet.

Darin dreht sich alles um die Herstellung von Tinte, verschiedene Schriftformen und die Entwicklung des Schreibens von den Anfängen bis in die heutige Zeit. Das Tintenkochen war lange eine Kunst für sich.

Schönschreiben will gelernt sein

Zu ihrer Herstellung wurden unter anderem Ruß, Kohle und Rotwein verwendet und
mit Honig oder Harz verdickt. Eine Vitrine mit Tintenfässern zeigt Rezepte und Farbpigmente. Geschrieben wurde mit dem Federkiel und später mit Füllfederhaltern. Schönschreiben will gelernt sein und wurde lange Zeit auch als Schulfach unterrichtet. An historischen Schulmaterialien können sich Ausstellungsbesucher ein Bild davon machen: Rollkarten zeigen die Buchstaben verschiedener Schriften, wie der lateinischen
Ausgangsschrift, dem klassischen Sütterlin aber auch der Runenschrift der alten
Germanen.

Was der Feldherr an seine Geliebte schrieb

Anhand alter Schulhefte kann man sehen, wie Kinder damals das Lesen
und Schreiben lernten. Die Ausstellung zeigt neben historischen Briefen auch eine Korrespondenz des Feldherrn Potemkin an seine Geliebte, die Zarin Katarina die Große, umgeschrieben im Stil einer modernen WhatsApp-Unterhaltung. An mehreren Stationen können die Besucher auch selber ausprobieren und kreativ sein:

Schablonen für Schriftarten auswählen

Mit Schablonen oder Pauspapier kann der eigene Name in verschiedenen Schriftarten abgezeichnet oder ein eigener Brief verfasst werden. Oberhalb der Ausstellung erstreckt sich zudem ein Zeitstrahl. Er zeigt die Entwicklung von Tinte und Schreibmaterialien, von
Höhlenmalereien auf Felswänden über Papier aus Papyrus, Stoff und Holz bis zur
Digitalisierung der Schrift.

Workshops am Samstag

Das Museum bietet samstags Workshops und Mitmachaktionen an. Am 10. und 17. März können unter dem Motto „Schreiben für Kinderrechte“ Besucher einen Satz der UN-Kinderrechtskonvention gestalten. In die Kunst des Schönschreibens wird beim Kalligrafie-Workshop eingeführt. Geöffnet ist mondo mio Dienstag bis Freitag von 13:30 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Näheres unter Mondo mio!. Die „Notebook-Klasse“ 6.5 der Gesamtschule Gartenstadt war beim Besuch selbst aktiv. Foto: StandOut

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