Pink-Floyd-Ausstellung in Dortmund

Nach London und Rom ist die multimediale Erlebnisausstellung "Their Mortal Remains"  über die britische Kultband Pink Floyd nun im Dortmunder „U“ zu sehen. 

 Es waren die Tage, an denen die Mauer fiel, im Februar 1981, an sieben spektakulären Abenden auf der Bühne der Westfalenhallen. Zwölf Meter hoch und 40 Meter lang war das Gebilde und gebaut aus stabiler weißer Pappe: „The Wall“. In Szene gesetzt von Pink Floyd. Dortmund war damals neben Los Angeles, New York und London die vierte und einzige deutsche Station auf der Welttour der britischen Kultband. 
Bis zum 10. Februar 2019 kann die Retrospektive, die das 50-jährige kreative Schaffen der Musiker in Bild und Sound Revue passieren lässt, miterlebt werden. Dortmund mit dem Aushängeschild „U“ ist die einzige Station in Deutschland. Bei den ersten beiden Standorten in London und Rom hat die Ausstellung zuvor für viel Furore gesorgt.

„Dortmund setzt mit dieser unverwechselbaren Retrospektive einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum kulturellen Hotspot. Wir haben exklusiv für Deutschland den Zuschlag erhalten. Es ist nicht nur ein Highlight für die Menschen in unserer Region, sondern wird auch viele Musikfans aus nah und fern anlocken. Das Dortmunder U ist ein perfekter Rahmen für das innovative Konzept der Ausstellung, wird fünf Monate lang Pink Floyd und deren unverwechselbarer Karriere eine Heimat bieten, dabei zurückblicken auf überwältigende Bühnenauftritte und legendäre Albumcover. Hinter dieser Band, die musikalisch wie visuell Revolution verkörpert, steckt nach Jahrzehnten ihres kreativen Schaffens noch immer sehr viel Geheimnisvolles. Unsere Erlebnisausstellung nimmt die
Besucher mit auf eine spannende Reise“, sagt Edwin Jacobs, Direktor des Dortmunder
U, das auch für die Entwicklung neuer Formate mit einem Bezug zur digitalen
Welt steht.

 Wer Schritt für Schritt durch die verdunkelten Räume in der sechsten U-Etage schreitet, wird kaum glauben, dass es möglich ist, Pink Floyd so nah zu kommen. Musik und Interviews werden über den innovativen Audioguide-Kopfhörer automatisch eingespielt. Kein Album, keine Tour wird ausgelassen, viele neue Eindrücke kommen hinzu: durch bisher unveröffentlichte Konzertaufnahmen, Original-Instrumente, handschriftliche Notizen und viele höchst persönliche Erinnerungstücke der Mitglieder der britischen Kultband.

Wie es einem geht, bei einem Pink-Floyd-Song einmal selbst den Ton anzugeben?
Das kann der Besucher mit vollem Sound miterleben: So stehen zwei professionelle
Mischpulte bereit, jedermann kann Hand anlegen – bei Drums, Sax, Bass, Keyboards und Lead Vocals. Keine Frage: Ein Muss nicht nur für Fans der unangepassten Rebellen, die mit einem progressiven Stilmix aus Rock, Jazz, Blues und Klassik aufhorchen ließen.

Mit große Vorfreude blickt der Dortmunder Kabarettist Fritz Eckenga der Ausstellung
entgegen: „Ich habe 1981 Pink Floyd mit „The Wall” in den Westfalenhallen
gesehen. Für mich war das ganz großes Theater. Überwältigend modern. Die
Show gehört immer noch zu den Top-Five-Konzerten meines Lebens. Jetzt kommen
Pink Floyd wieder nach Dortmund. Die Ausstellung im U behauptet, so ironisch
wie nötig, man könne die sterblichen Überreste der Gruppe besichtigen.
„Their Mortal Remains” ist allerdings ein extrem lebendiges „Public Viewing”, jenseits
von Leichenschau, Muff und Nostalgie-Kitsch. Ich habe die Ausstellung bereits
im Victoria & Albert Museum in London besucht und kann sie nur empfehlen.
Auch denen, die vor 37 Jahren nicht in den Westfalenhallen oder noch gar nicht
auf der Welt waren.“

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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