„Für ein besseres Tierschutzgesetz“

Die Vorsitzende des Tierschutzvereins Erika Scheffer macht sich für die Rechte von Tieren stark
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25 Jahre ist es her, dass das Tierschutzgesetz neu gefasst wurde. Seit zehn Jahren ist der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert.
„An der realen Situation der Tiere hat sich seither jedoch wenig geändert“ sagt Erika Scheffer, die Vorsitzende des Dortmunder Tierschutzvereins. „Wir fordern gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund eine umfassende Novellierung des Tierschutzgesetzes“, so Scheffer.
Und da gibt es nach Ansicht des Tierschutzvereins noch einiges zu tun:
In der Landwirtschaft werden Schweine, Geflügel und Rinder für ihre Haltung „zurechtgestutzt“. Mastkaninchen dürfen immer noch in engen Käfigen gehalten werden und Ferkel dürfen ohne Betäunbung kastriert werden. Die Haltung von Tieren zur reinen Pelzgewinnung ist in Deutschland erlaubt, auch die nicht artgerechte Haltung von Tieren bei Wanderzirkussen. Auch Ansätze um der Problematik des Animal Hoarding, dem zwanghaften „Sammeln“ von Tieren, zu begegnen, fehlen bislang.
„Tiere müssen eine Leben führen können, das ihren Bedürfnissen und ihrem Verhalten entspricht, ohne Leiden und Schmerzen. Auch die Würde und der Eigenwert des Tieres müssen anerkannt und geschützt werden“ fordert Erika Scheffer.

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