Land fördert nachhaltige Mobilität Dortmund erhält für seine klimafreundliche Mobilitätsstrategie „Stadtluft ist (emissions-)frei“ bis zu 6,4 Mio. Euro Landes- und EU-Mittel
6,4 Mio. Euro für emissionsfreie City

Oberbürgermeister Ullrich Sierau bedankte sich bei Minister Pinkwart für die Förderung der Dortmunder Projekte für eine emissionsfreie City und würde sich freuen, wenn künftig Bewilligungsverfahren im Sinne des Klimaschutzes beschleunigt würden. „Der Klimaschutz darf nicht zum Opfer von Bürokratie werden.“
  • Oberbürgermeister Ullrich Sierau bedankte sich bei Minister Pinkwart für die Förderung der Dortmunder Projekte für eine emissionsfreie City und würde sich freuen, wenn künftig Bewilligungsverfahren im Sinne des Klimaschutzes beschleunigt würden. „Der Klimaschutz darf nicht zum Opfer von Bürokratie werden.“
  • Foto: Stadt DO
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Einen Bescheid hat NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart im Rathaus für die Förderung der „Emissionsfreien Innenstadt“ übergeben. Die Landesregierung unterstützt Dortmund bei der Umsetzung von Verkehrsmaßnahmen zur Verringerung von Treibhausgasemissionen.

Die Stadt konnte sich mit ihrer integrierten Strategie „Stadtluft ist (emissions-)frei – Dortmunds Einstieg in eine emissionsfreie Innenstadt“ bei der Förderung durchsetzen. Sie ist die erste Stadt, die diese Finanzspritze erhält. Damit will Dortmund nachhaltige Mobilität fördern und Menschen bewegen, möglichst viele Wege in die Innenstadt zu Fuß, per Rad, mit Bus und Bahn oder E-Mobilen zurückzulegen und durch weniger Kfz-Verkehr positive Effekte für den Klimaschutz zu erzielen.

Saubere Luft und mehr Lebensqualität

Ziel ist es saubere Luft und damit eine bessere Lebensqualität für die Citybewohner zu erreichen. Dafür verbindet die Strategie mit den Leitthemen City, Wall, Achsen, Quartier sowie mehreren Querschnittsthemen mit 16 Maßnahmen. Durch innovative Lösungen soll die Abhängigkeit des Verkehrssektors von fossilen Kraftstoffen gelöst werden, ohne die Mobilität einzuschränken.
Für jedes Thema sind abgestimmte Maßnahmen zur Förderung der klimafreundlichen Verkehrsmittel erarbeitet worden. Darunter fallen Baumaßnahmen, Planungsprojekte, Maßnahmen zum Mobilitätsmanagement und zur Förderung der Elektromobilität sowie eine breit angelegte Marketingkampagne und Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Bedingungen für Radfahrer sollen verbessert werden und Elektromobilität soll auch im Liefer- und Wirtschaftsverkehr gefördert werden. Eine innovative Maßnahme ist die Bevorrechtigung von E-Taxen durch digitale Erfassung und Anzeige an der Bahnhofsvorfahrt.

Fördermittel für verschiedene Konzepte

„Die jahrzehntelangen Bemühungen der Stadt machen weitere Fortschritte", so Oberbürgermeister Ullrich Sierau. So ist die Umsetzungsstrategie zur "Emissionsfreien Innenstadt" nicht das erste Projekt zu diesem Thema, für das die Stadt Fördermittel akquirieren konnte. Mit dem Projekt NOX-Block etwa wird die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausgebaut. Die Elektrifizierung des Pkw-Verkehrs trägt dazu bei, die Stickoxid-Emissionen zu verringern. Oberbürgermeister Ullrich Sierau bedankte sich heute bei Minister Pinkwart für die Förderung der Dortmunder Projekte für eine emissionsfreie City und würde sich freuen, wenn künftig Bewilligungsverfahren im Sinne des Klimaschutzes beschleunigt würden. „Der Klimaschutz darf nicht zum Opfer von Bürokratie werden.“

Projekte: 

  •  Vorgesehen sind innenstadtnahe Mikrodepots, die es Paketdienstleistern ermöglichen, Warensendungen auf elektrisch unterstützte Lastenräder zu verladen und auszuliefern.
  • Außerdem ist ein digitales Steuerungssystem am Hauptbahnhof geplant, welches Fahrer elektrisch betriebener Taxis unterstützt und Nachteile durch Ladevorgänge auffängt.
  • Ergänzend dazu werden Verbesserungen der Fahrrad- und Fußwegeverbindungen aus äußeren Stadtteilen in die Innenstadt realisiert. 
Autor:

M Hengesbach aus Dortmund-City

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