In über 1000 Städten gehen Jugendliche am Freitag auf die Straße
Am globalen Klimastreik nehmen Dortmunder Schüler und Eltern teil

Erstmals wollen Eltern am Freitagmorgen  die in Dortmunder freitags streikenden Schüler und Studenten unterstützen.
  • Erstmals wollen Eltern am Freitagmorgen die in Dortmunder freitags streikenden Schüler und Studenten unterstützen.
  • Foto: Schmitz
  • hochgeladen von Antje Geiß

In über 1000 Städten wollen am Freitag, 15. März, in rund 100 Ländern Schüler und Studenten fürs Klima streiken. Auch in Dortmund. Schüler und Studetnen und erstmals auch "Parents for Future" der westfalenmetropole schließen sich zusammenmit 180 anderen deutschen Städten, um für eine nachhaltige Klimapolitik und die Einhaltung des 1,5°-Ziels
zu demonstrieren.

Die Dortmunder Schüler treffen sich wie in den Wochen zuvor dafür um 10 Uhr am Friedensplatz um von dort aus durch die Innenstadt zuziehen. Auf dem Reinoldikirchplatz ist eine Kundgebung geplant. Die Veranstalter rechnen diesen Freitag mit dem größten Klimastreik der Geschichte: "Das ist unglaublich, wenn man sich vorstellt, wie das ganze innerhalb so kurzer Zeit und nur über die sozialen Netzwerke so gewachsen ist. Das zeigt, dass junge Menschen
auf der ganzen Welt erkannt haben: Jetzt ist der Moment zu handeln. Wir schauen nicht weiter zu während die Erwachsenen unsere
Zukunft verspielen." sagt Lena, 16 Jahre alt.

Seit drei Monaten streiken freitags junge Menschen in Deutschland und der ganzen Welt. Die Bewegung Fridays for Future folgt dabei dem Beispiel Greta Thunbergs, die 16-jährige Schwedin die seit den Sommerferien jeden Freitag vor dem Parlament in Stockholm demonstriert.
Die Schüler und Studenten sorgen sich um ihre Zukunft. Sie fürchten, dass die Politk nicht genug unternimmt, um die Klimakrise zu bekämpfen.
Diesen Dienstag bekam die "Fridays for Future"-Bewegung Rückendeckung aus der Wissenschaft: Über 12.000 Wissenschaftler unterschrieben einen offenen Brief,in dem Sie sich klar hinter die Schüler und Studenten stellen und ihre Analyse bestätigen.

In Dortmund wird es der neunte Freitag in Folge sein, an dem demonstriert wird. In den vergangenen Wochen streikten zwischen 200 und 350
Jugendliche. Diese Woche werden weit über 500 erwartet. Auch Schwerter, Unnaer und Holzwickeder wollen sich den Dortmundern
anschließen.
Sie alle fordern eine Verkehrswende in Bund und Kommune: Weg vom motorisierten Individualverkehr und stattdessen den Fahrradverkehr sowie den ÖP(N)V ausbauen. Der Vekehrssektor habe maßgeblichen Anteil daran, dass in Deutschland die CO2 Emmissionenseit 2014 wieder ansteigen, anstatt zu fallen. Das erste Mal werden auch die neu gegründeten Parents for Future an der Demonstration teil nehmen.

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