SPD-Politiker fordern: Beratung für Arbeitslose in Dortmund muss weiter finanziert werden
"Arbeitslosenzentren nicht zerschlagen"

"Die schwarz-gelbe Landesregierung will die bewährten Strukturen der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen in NRW zerschlagen", warnen die Dortmunder SPD-Landtagsabgeordneten, dass die Beratungsstelle an der Leopoldstraße zukünftig nicht mehr kostenlos Erwerbslose beraten kann. Arbeitsminister Karl-Josef Laumann habe angekündigt, bereits in diesem Jahr mit den Umstellungen zu beginnen.

„Das unkluge Verhalten der Landesregierung sorgt für große Unsicherheit bei allen Beteiligten. Dabei helfen die unabhängigen Beratungsstellen vielen Arbeitslosen bei der Bewältigung ihrer Alltagssorgen und bei der Suche nach einem neuen Job", meinen die Dortmunder SPD-Landtagsabgeordneten Volkan Baran, Anja Butschkau, Armin Jahl und Nadja Lüders, "die Beschäftigten in den Beratungszentren wie hier in Dortmund machen einen ausgezeichneten Job, sind höchst erfahren und Experten im Umgang mit dem Thema Arbeitslosigkeit. Sie helfen vielen Arbeitslosen bei der Bewältigung ihrer Alltagssorgen und bei der Suche nach einem neuen Job." 

Bedarf werde steigen

Klar sei auch, dass der Beratungsbedarf der Menschen seit Jahren steigt. In Anbetracht einer schwächer werdenden Konjunktur, Umbrüchen auf dem Arbeitsmarkt durch die Digitalisierung und damit einhergehend steigender Arbeitslosenzahlen sei absehbar, dass der Bedarf nach guter Beratung noch größer wird." Deswegen muss eine Finanzierung und Weiterführung der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenberatungsstellen durch die Landesregierung garantiert werden", sind sich die Dortmunder Sozialdemokraten in Düsseldorf einig. Sie wollen sich dafür einsetzen, dass die 79 unabhängigen Arbeitslosenzentren und 73 Erwerbslosenberatungsstellen in NRW über das Jahr 2020 erhalten und verlässlich finanziert werden. Auch in Dortmund.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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