Dortmunder sind mit Ideen zum Sonnenplatz und zur Möllerbrücke gefragt
Bürger-Beteiligung gestartet

Ideen und Wünsche für die neue Gestaltung des Sonnenplatzes sammelt die Stadt von Dortmundern.
  • Ideen und Wünsche für die neue Gestaltung des Sonnenplatzes sammelt die Stadt von Dortmundern.
  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Antje Geiß

Der Sonnenplatz und die Möllerbrücke sollen neu gestaltet werden. Die Stadt wird hierzu einen Wettbewerb durchführen. Doch vorher sind die Ideen der Dortmunder gefragt. Denn diese sollen den Planern mit an die Hand gegeben werden.

Dazu gibt's jetzt eine Online-Plattform und eine „Briefkastenaktion“. Die Beteiligung funktioniert digital und auch mit Flyern, die vor Ort verteilt werden. Mitmachen und Mitgestalten können alle im Viertel. Die Beteiligung besteht zum einen aus einer Umfrage zu der jetzigen Situation, zum anderen können alle ihre Wünsche und Ideen für den Sonnenplatz und die Möllerbrücke mitteilen oder direkt online auf einem virtuellen Plan verorten. Das Plan-Portal für die Onlinebeteiligung finden Sie unter: sonnenplatz.dortmund.de . Wer sich nicht an der Umfrage auf dem Plan-Portal beteiligen möchte, kann eigene Vorschläge auch per Mail schicken an: sonnenplatz@dortmund.de.

Meinungen einordnen

Alle Beiträge werden ausgewertet, um sie als Grundlage in die Aufgabenstellung für den Planungs-Wettbewerb einfließen zu lassen. Es geht darum, neue Ideen zu finden, Mehrheiten für Ansätze zu identifizieren und ein differenziertes Meinungsbild zu bekommen, das sich gut auswerten und einordnen lässt. Die Stadt möchte die gestalterischen Wünsche der Anwohner umsetzen.

Mittelinsel an der Möllerbrücke

Für die denkmalgeschützte Möllerbrücke ergeben sich durch die ungenutzte Mittelinsel Möglichkeiten der Neugestaltung, auch im Hinblick auf die seitens der Stadt angestrebte Verkehrswende. Dieser Verkehrsknotenpunkt wird durch den zukünftigen hier entlangführenden Radschnellweg 1 bald noch stärker frequentiert.

Gestaltung nicht mehr zeitgemäß

Der Sonnenplatz ist in die Jahre gekommen. Die gepflasterten Sonnenstrahlen und die Pergola sind nicht mehr zeitgemäß. Auch engagierte Anwohner machen sich dafür stark, dass der Sonnenplatz und die Möllerbrücke ein neues Gesicht bekommen. Die Bezirksvertretung hat dies aufgegriffen. Bezirksbürgermeister Friedrich Fuß erklärt: „Wir versprechen uns von einer attraktiven Neugestaltung eine verbesserte Aufenthaltsqualität und dadurch mehr Nutzung durch alle Altersgruppen.“ Die Möllerbrücke, die so manchen an Paris erinnert, soll in ihrer Einzigartigkeit in Dortmund durch eine Umgestaltung besser zur Geltung kommen. Auch für die große öffentliche Würfeluhr könnte es weiterhin einen Platz geben.

Prominente Lage

Ziel ist es, den Sonnenplatz so zu gestalten, dass er seiner prominenten Lage im Stadtviertel gerecht wird. Als einer der wenigen größeren Plätze im Kreuzviertel hat er viel Potential.. "Hierzu ist ein Wettbewerb das ideale Instrument; denn so kommen viele Ideen zu Tage, die man im Vorfeld nicht vor Augen hatte.“ ist sich Birgit Niedergethmann vom Stadtplanungsamt sicher.

Online Bürgerbeteiligung

Entwürfe von verschiedenen Büros werden anonym von einer Jury aus externen Fachvertretern sowie Mitgliedern der Politik und Stadtverwaltung bewertet. Zum Abschluss wird die Jury einen Siegerentwurf küren, der Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung sein soll. Alle Entwürfe aus dem Wettbewerb werden anschließend öffentlich präsentiert. Die Pandemie hat die Pläne um ein Jahr verschoben. Birgit Niedergethmann sagt: "„Wir sind froh, dass es durch die Online-Beteiligung und die Möglichkeiten mittels Flyern jetzt losgehen kann.“ Dies ist kein Ersatz für den Entfall des Westparkfestes 2020 und die geplanten Stände dort und auf dem Sonnenplatz, aber trotzdem können so viele angesprochen werden.“

Jugendworkshop mit Schulen?

Beim geplanten Jugendworkshop mit anliegenden Schulen hoffen die Planer auf mögliche Lockerungen im Frühjahr. Aktuell sind der Beteiligungsprozess und der anschließende Wettbewerb für das laufende Jahr geplant. Gibt der Rat grünes Licht, wird das Projekt je nach personellen und finanziellen Kapazitäten in das Jahresprogramm des Tiefbauamtes aufgenommen.

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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