Aktion der Religionen beim Stadtfest Dortmund
Gemeinsam für Frieden gebetet

Respekt und Vertrauen standen im Fokus des Friedensgebetes der Religionen auf der Hauptbühne des Stadtfestes Dortbunt!
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  • Respekt und Vertrauen standen im Fokus des Friedensgebetes der Religionen auf der Hauptbühne des Stadtfestes Dortbunt!
  • Foto: pdp / Michael Bodin
  • hochgeladen von Antje Geiß

Beim „Friedensgebet der Religionen“ riefen auf der Hauptbühne des Cityfestes „DORTBUNT!“ die Vertreter von Juden, Christen und Muslimen in Dortmund zu Respekt und Vertrauen auf. Unter dem Banner „Wir alle sind Dortmund“ gestalteten Juden, Christen und Muslime auf der Hauptbühne das Gebet für Frieden, Vertrauen und einen respektvollen Umgang untereinander.
„Wir erkennen in unseren Religionen eine starke Kraft zum Frieden“, sagte Imam Ahmad Aweimer. Propst Andreas Coersmeier erinnerte an Abraham, auf den sich Juden, Christen und Muslime beziehen würden. Daher sei es auch der „Dialogkreis der Abrahamsreligionen“, der in Dortmund zu dem gut besuchten Friedensgebet aufgerufen habe.

Schweigeminute für Opfer

„Es geht nicht ohne Vertrauen“, betonte Pfarrer Friedrich Stiller von der Evangelischen Kirche. Vertrauen bleibe immer ein Wagnis, sei aber auch ein Geschenk des anderen. Superintendentin Heike Proske und Ahmad Aweimer erinnerten an die „Opfer religiösen Wahns“ in Neuseeland, Sri Lanka und Kalifornien und riefen zu einer Schweigeminute auf. Vor einem gemeinsamen Friedensgruß wurde die „Dortmunder Selbstverpflichtung“ gesprochen, in der es heißt: „Wir wollen einander besser kennen lernen. Wir wollen den Glauben des anderen respektieren.“ 

Stadt mit vielen Gesichtern

Im Anschluss eröffnete Oberbürgermeister Ullrich Sierau das Cityfest mit mehr als 100 Künstlern auf zehn Bühnen. Dies stehe für eine Stadt mit vielen Gesichtern, eine „moderne, interkulturelle, interreligiöse und demokratische Stadt“.
Während es bei den meisten Angeboten oft laut zuging, lud die Katholische Stadtkirche zur „Oase der Ruhe“ in den Klostergarten an der Propsteikirche ein. Am plätschernden Brunnen konnten Besucher im Liegestuhl Platz nehmen, in der Hängematte schaukeln oder sich die Hände massieren lassen. Außerdem gab es Harfenkonzerte, frische Waffeln und Angebote für Kinder, wie Kinderschminken oder das Gestalten von Karten mit Stempeln.

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