Stadt Dortmund schreibt Maßnahmen zum Schutz vor Corona fort: Stadtweit 200 Schnelltest-Stationen
Inzidenzwert bei 206

Auch an der Johannes-Wulff-Schule wird auf Distanz unterrichtet. Am geöffneten Fenster mit Maske und Abstand versorgten Lehrer Eltern mit Lernmaterial für das Lernen Zuhause.
  • Auch an der Johannes-Wulff-Schule wird auf Distanz unterrichtet. Am geöffneten Fenster mit Maske und Abstand versorgten Lehrer Eltern mit Lernmaterial für das Lernen Zuhause.
  • hochgeladen von Antje Geiß

200 Corona-Schnelltest-Stationen gibt es schon in Dortmund. Die Inzidenz lag gestern sogar noch höher, bei 206 Neuinfektionen in einer Woche pro 100.000 Einwohner. Daher informiert die Stadt, dass sie ihre Allgemeinverfügung fortschreiben will, um die Zahl neuer Virusinfektionen zu senken.   

Morgen rechnet Rechtsdezernent Norbert Dahmen mit der 2. und 3. Lesung des bundesweiten  Notbremsegesetzes. Tritt es in Kraft können Schulen nach der wesentlichen Änderung ab einer Inzidenz von 165 geschlossen werden. Die vieldiskutierten Ausgangsbeschränkungen sollen dann erst ab 22 bis 5 Uhr morgens gelten.

Alleine Joggen bis 24 Uhr möglich

Einzelne Jogger oder Spaziergänger können bis 24 Uhr unterwegs sein. "Die Inhalte stehen jetzt endgültig fest", sagt Dahmen, "unsere Verfügung gilt bis nächsten Sonntag. Aktuell gehen wir davon aus, dass es eine Coronaschutz-Verordnung in NRW geben wird. Wir werden einen bundesweiten Maßstab haben. Doch wir werden weiterhin in der Lage sein auch strengere Maßnahmen zu treffen", betont er. 
Das Versammlungen sind nicht den Einschränkungen unterworfen, auch abends, aber nach wie vor mit Abstandsgebot. 

Nächste Woche Distanzunterricht

Zum Distanzunterricht auch nächste Woche an den Schulen meint Oberbürgermeister Thomas Westpfahl: "Ich kann alle Eltern und  Schüler verstehen, wir wissen alle, wie schwierig es ist, das zu organisieren und was es abverlangt, aber wir müssen das jetzt, damit uns das Infektionsgeschehen nicht wieder davonläuft und wir im Sommer dann endlich die Perspektive haben, dass wir mit Disziplin und Impfen da rauskommen." Und er ist sicher, dass ihm die meisten Dortmunder da zustimmen.  

Draußen kein Gruppensport für Kinder

Dem Land zeige die Stadt an, die Allgemeinverfügung dem Grunde nach fortschreiben zu wollen. Das betrifft das Thema Schule, wenn bundesweit der Grenzwert im Gesetz steht, wird der Distanzunterricht so fortgesetzt. Schulen werden ab Montag nächster Woche im Distanzunterricht fortgeführt. Das Einkaufen mit Termin und tagesaktuellem Test ist nicht möglich und auch die Museen werden geschlossen gehalten. Und auch der Gruppensport mit Kindern unter freiem Himmel wird nicht stattfinden. "Auch daran halten wir fest, selbst wenn das Bundesgesetz das erlauben würde", stellt Westphal klar.

2.400 Kinder weniger in Kitas 

Die Bitte an Familien die Kinder, nur wenn es nötig ist, in die Kita zu bringen, habe dazu geführt, dass diese Woche nur rund 9600 Eltern die Betreuung in Anspruch genommenen haben, die Woche davor wurden 12.000 Kinder gebracht. Im Bereich der FABIDO-Kitas und der -Kindertagespflege stehen pro Mitarbeitendem und pro betreutem Kind jeweils zwei Selbsttests zur Verfügung. Diese Tests werden an die Mitarbeitenden und an die Familien der betreuten Kinder ausgegeben.

Kita-Kinder daheim testen

Alle Tests sollen zu Hause durchgeführt werden. Sollte ein Testergebnis positiv sein, so nimmt die Familie Kontakt zum Hausarzt oder zum Gesundheitsamt auf, um das Ergebnis durch einen PCR-Test zu überprüfen, und bleibt in häuslicher Isolation. So ist sichergestellt, dass weder die Kinder noch die Erwachsenen mit einem positiven Schnelltest-Ergebnis die Einrichtungen betreten.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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