In Dortmund läuft die Personal-Börse der Verwaltung schon
Mitarbeiter der Stadt helfen Kollegen aus

Heimarbeit, Schichtarbeit oder ganz woanders arbeiten: Die Dortmunder Verwaltungsmitarbeiter sind in Krisenzeiten flexibel und helfen da mit, wo's brennt.
  • Heimarbeit, Schichtarbeit oder ganz woanders arbeiten: Die Dortmunder Verwaltungsmitarbeiter sind in Krisenzeiten flexibel und helfen da mit, wo's brennt.
  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Antje Geiß

Mit Schichtmodellen und stark eingeschränktem Publikumsverkehr reagiert die Stadtverwaltung auf die Corona-Krise. "Wir reagieren wie andere durch organisatorische Veränderungen, in der Erziehung und in der Technik fahren wir zum Teil Schichtmodelle, um Dienstleistung weiter zu erbringen, von 8.000 Arbeitsplätzen 2.500 digital ausgestattet und das Angebot wird angenommen", berichtet Personaldezernent Christian Uhr von der aktuellen Lage in Büros, Ämtern und bei den Kollegen, die von Zuhause aus arbeiten.
"Wir schicken viele in Heimarbeit, um Leistung sicherzustellen. Und schauen, wo wir woanders Personal einsetzen,  ganz flexibel", berichtet er. 90 Fälle von Corona-bedingten Abhängigkeiten zählt sein Dezernat, dies seien jedoch keine Virus-Erkrankten, sondern Rückkehrer aus Risikogebieten oder Kollegen, die aus Vorsicht in Quarantäne sind.

Im Callcenter aushelfen

"Wir schauen, die wir Kollegen unterstützen, die keinen Anspruch auf Notbetreuung haben", nennt er eine weitere Herausforderung. 
Derzeit werde erfasst, ob Mitarbeiter bei Hilfsorganisation oder an anderer Stelle eingesetzt werden können. Das Doline-Callcenter, und das Gesundheitsamt sind jetzt stark gefragt und auch im Ehrenamtlichen Feld können Mitarbeiter der Stadt, die derzeit nicht in Bädern, Museen oder anderswo arbeiten können, helfen. Oberbürgermeister Ullrich Sierau freut sich, dass die Personalbörse, woanders zu helfen, schon wirkt. 

Bühnenbauer übernehmen Aufgaben 

 Bühnenhandwerker des Theaters übernehmen jetzt schon andere Aufgaben, die sonst hätten beauftragt werden müssen. Um Infektionen zu vermieden sei der Publikumsverkehr runtergefahren worden, "bei allen Dienstleitungen, die nicht zwingend notwendig sind", erklärt Christian Uhr, "so trifft dies auch auf die Zulassungen von Fahrzeugen zu."

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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