Neue Ideen für das Unionviertel

Im Rahmen des Projektes „Unionviertel.attraktiv – Gestalte dein Quartier“ hat das Quartiersmanagement Rheinische Straße im Frühjahr und Sommer 250 Bewohnervorschläge für bauliche Maßnahmen gesammelt, die den öffentlichen Raum aufwerten sollen.

Von der Vielzahl der eingegangenen Ideen war die Quartiersmanagerin Helga Beckmann beeindruckt: „Es ist toll zu erleben, wie groß die Bereitschaft ist, sich für das Unionviertel einzusetzen.“

In den anschließenden Wochen hatten das Quartiersmanagement und die Stadtverwaltung viel zu tun: die Ideen wurden gebündelt, ausgewertet und auf Machbarkeit geprüft. Übrig geblieben sind 17 Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 550 000 Euro. Über den Stadtumbau Rheinische Straße stehen aber nur 200 000 Euro zur Verfügung.

So hatte jetzt eine 13-köpfige Bewohnerjury die schwere Aufgabe, sich entscheiden zu müssen, was in den kommenden zwei Jahren umgesetzt werden soll. Nach intensiven Diskussionen, nach Abwägung aller Vor- und Nachteile, war sich die Jury am Ende einig:
1. Bau einer frei zugänglichen Boulderwand an der Dorstelmannstraße
2. Einrichtung zweier Zebrastreifen an der Langen Straße im Bereich des S-Bahn-Haltepunkts Dortmund-West
3. Aufstellen drei neuer Tischtennisplatten im Westpark
4. Bau einer Querungshilfe vor der Kita Sternstraße
5. Aufstellen neuer Bänke und neuer Spielpunkte auf dem Sternplatz
Die Jury hat sich entschieden, nun muss abgewartet werden, was die Politik zu den Vorschlägen sagt. Denn ohne Zustimmung der Bezirksvertretung Innenstadt-West kann nicht gebaut werden.

Bezirksbürgermeister Friedrich Fuß und sein Stellvertreter Ralf Stoltze, die an der Jurysitzung teilgenommen hatten, sind guter Dinge, dass sich die Bezirksvertretung der Entscheidung der Bewohnerjury anschließt. Eine Überraschung in Höhe von 57 000 Euro hatten sie auch noch im Gepäck. Davon sollen zusätzlich Lampen im Westpark finanziert werden.

Zudem haben sie in Aussicht gestellt, dass aus dem laufenden Budget der Bezirksvertretung Innenstadt-West Bänke im Westpark und Fahrradabstellanlagen finanziert werden können. So sind es am Ende nicht fünf, sondern acht Bewohnervorschläge, die in den kommenden Jahren realisiert werden.

Unionviertel.attraktiv ist ein Projekt des Stadtumbaus Rheinische Straße und wird durch Mittel des Bundes, des Landes und der Stadt finanziert.

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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