Dortmunder Westfaliastraße mit OWIIIa verbinden -Verkehrskonzept Hafen
Neuer Anschluss rechnet sich

An der Westfaliastraße fehlt der Vollanschluss zur darüber kreuzenden Mallinckrodtstraße. Eine Auffahrt Richtung Zentrum existiert schon hinter der Brücke, aber keine Abfahrt aus Richtung Westen von der OWIIIa Richtung Hafen.
  • An der Westfaliastraße fehlt der Vollanschluss zur darüber kreuzenden Mallinckrodtstraße. Eine Auffahrt Richtung Zentrum existiert schon hinter der Brücke, aber keine Abfahrt aus Richtung Westen von der OWIIIa Richtung Hafen.
  • Foto: Schmitz
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Positiv ist das Ergebnis eines Gutachtens, die Westfaliastraße vollends an die OWIIIa anzuschließen. Im Sommer hatte der Rat der Stadt das Verkehrskonzept Hafen beschlossen, welches mittelfristig die bessere Anbindung der Westfalia- an die Mallinckrodtstraße abklären lassen wollte. Denn Prognosen sagen voraus, dass der Güter- und Warenumsatz im Hafen weiter steigen wird.

Verkehr am Hafen nimmt zu

Durch diese Entwicklung werden die Verkehrsströme im und rund um den Hafen voraussichtlich zunehmen. Durch den Hafendialog wurde ein Verfahren initiiert, um ein Verkehrskonzept für das kommende Jahrzehnt zu entwickeln.
Dafür wurde ein Verkehrsgutachten erarbeitet, in dem auch der Ausbau des Knotenpunktes Westfaliastraße/OWIIIa untersucht wurde.
Daraufhin ist eine technische Machbarkeitsstudie beauftragt worden, die sich mit einer volkswirtschaftlichen Nutzen-Kosten-Analyse beschäftigt und eine Empfehlung aussprechen soll. Das Ergebnis: Der Nutzen überwiegt die Kosten in einem Verhältnis von 1,03 – dies kommt einer Empfehlung für die Idee und das Vorhaben gleich.
Das Verfahren der Bewertung baut auf den Methoden des aktuellen Bundesverkehrswegeplans 2030 auf. In der Machbarkeitsstudie wurden zunächst 11 Varianten untersucht. Die Unterschiede lagen in der Verkehrs- und Wegeführung, der Ausbildung der Verkehrsknoten in signaltechnischer Hinsicht und in Bezug auf die Auffahrt von der Westfaliastraße auf die OWIIIa in Richtung Westen sowie der Abfahrt von der OWIIIa auf die Westfaliastraße gen Osten als kombinierte Brücken- und Dammbauwerke.

Bahnflächen sollen neu genutzt werden

Die im Ergebnis vorgeschlagene Lösung baut darauf auf, dass die heutigen Bahnflächen unter der Brücke der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft NRW (BEG) zukünftig anders genutzt werden sollen. Dies hat die Bahn inzwischen fest zugesagt.
Damit ergibt sich die Möglichkeit den Höhenunterschied von der Westfaliastraße zur OWIIIa über eine Kombination aus weniger aufwändigen Dämmen und insbesondere die DB Strecken querenden kurzen Brücken zu überwinden. 
Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden nun in den weiteren Dialog zum Verkehrskonzept Hafen eingebracht und später den Gremien zugeleitet.

Autor:

M Hengesbach aus Dortmund-City

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