Radschnellweg Ruhr: Trassenführung wird untersucht

Welchen Trassenverlauf genau der Radschnellweg durch Dortmund nehmen könnte, ist noch völlig unklar - derzeit werden verschiedene Varianten geprüft.  Möglich ist eine Führung durch die Kuithanstraße.
  • Welchen Trassenverlauf genau der Radschnellweg durch Dortmund nehmen könnte, ist noch völlig unklar - derzeit werden verschiedene Varianten geprüft. Möglich ist eine Führung durch die Kuithanstraße.
  • Foto: Schmitz
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Wie geht es weiter mit dem Projekt eines Radschnellwegs Ruhr? Die Stadt hat jetzt weitere Trassen und ihre Varianten untersucht.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) lässt zurzeit mit Fördermitteln des Bundesverkehrsministeriums eine Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Ruhr durch einen Gutachter erarbeiten. Diese Machbarkeitsstudie ist eine Verfeinerung der 2011 erstellten Konzeptstudie.

Der RVR hat den beteiligten Städten einen Zwischenbericht zum derzeitigen Stand der Arbeiten zugeleitet, der nun den Gremien zur Kenntnis gegeben wird. Entsprechend dem Beschluss des Ausschusses für Umwelt, Stadtentwicklung, Wohnen und Immobilien (AUSWI) vom 18. September 2013 hat die Verwaltung den Bericht einer ersten Prüfung unterzogen. In Zusammenarbeit mit dem Gutachter sind noch weitere denkbare Trassenvarianten untersucht und grob bewertet worden. Sie wurden dem RVR zur vertiefenden Untersuchung übermittelt.

Der jetzt vorliegende Sachstandsbericht bildet nun für Dortmund eine sogenannte Vorzugsvariante und – in einzelnen Abschnitten – einige Untervarianten ab. Diese sind in Zusammenarbeit mit der Verwaltung ausgewählt worden.

Die Vorzugsvariante verläuft hiernach von der Schnettkerbrücke über Kuithanstraße, Sonnenstraße, Stadthaus zum Güterbahnhof Süd, die Hauptuntervariante folgt zunächst dem Verlauf der B 1 und sucht weiter östlich die Verbindung zum Güterbahnhofsgelände bzw. der S4-Trasse: Zwischenzeitlich hat es weitere Begehungen und Sondierungen gegeben, was zu einer ganzen Reihe zusätzlicher Trassenoptionen geführt hat. So könnte es auch über die Möllerstraße, Lange Straße, Kampstraße, den Brüderweg und die kaiserstraße quer durch die City in Richtuung Ostfriedhof gehen, von da aus könnten die Radwege eltlang der S-Bahntrassen genutzt werden.

Der Zwischenbericht des RVR und die Verwaltungsvorlage enthalten noch keine Aussage oder Empfehlung zum Projekt Radschnellweg Ruhr an sich. Die Machbarkeitsstudie soll Mitte 2014 abgeschlossen werden. Erst dann liegen belast- und bewertbare Unterlagen zur genauenTrassierung, bauliche Beispiellösungen und insbesondere Kostenermittlungen sowie Aussagen zur Finanzierung vor.

Auf dieser Basis ist eine qualifizierte Bewertung möglich - und erst dann kann entschieden werden, ob und unter welchen Bedingungen ein Radschnellweg Ruhr in Dortmund realisiert werden kann und soll.

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