Helmholtz-Gmynasium setzt auf lebendige Gesprächskultur: Schüler finden die Talks spannend
Schülertalk: Die Aula wird zur Diskussions-Bühne

Über Digitalisierung und die Auswirkungen auf die Gesellschaft diskutierte der Münchener Soziologe Armin Nassehi mit Schülern im Helmholtz-Gymnasium.
  • Über Digitalisierung und die Auswirkungen auf die Gesellschaft diskutierte der Münchener Soziologe Armin Nassehi mit Schülern im Helmholtz-Gymnasium.
  • Foto: Schmitz
  • hochgeladen von Antje Geiß

Der „Talk im DKH“ ist mittlerweile fester Bestandteil der Nordstadtkultur: Mit gesellschaftspolitischen Themen und hochkarätigen Gästen nimmt die Veranstaltungsreihe viermal im Jahr im Keuning-Haus (DKH) nationale und internationale Ereignisse in den Fokus. Doch nicht nur im Keuning-Haus wird angeregt diskutiert. An den „Talk“-Tagen jeweils um 14 Uhr kommen Schüler in der Aula des Helmholtz-Gymnasiums in der Nordstadt zum Schülertalk zusammen.
Der Referent, der abends im DKH mit Moderator Aladin El-Mafaalani spricht, diskutiert mit den Jugendlichen ab Klasse 9 Themen wie Integration, Herkunft oder den NSU-Prozess. Zu Gast waren bereits der Kabarettist und Schauspieler Fatih Cevikkollu genauso wie die Comedienne Jilet Ayse oder die Imanin Rabea Müller.

"Spannender als Unterricht"

„Spannender als Unterricht“ findet die 17-jähige Eylem den Schülertalk. Sie spricht zu Hause mit ihren Eltern über die Themen der Veranstaltung, aber auch im Unterricht werden die Schülertalk-Themen noch einmal aufgegriffen. Etwa von Mansur Seddiqzai, Lehrer für Sozialwissenschaften, Geschichte, Philosophie und islamischen Religionsunterricht am Helmholtz-Gymnasium. „Ich möchte wissen, ob die Schüler den Gedankengang verstanden haben“, unterstreicht er.
Initiiert hat den Schülertalk Kati Stüdemann vom Verbund der sozialkulturellen Migrantenvereine in Dortmund  (VMDO). Nachdem der „Talk im DKH“ so gut angenommen wurde, war es 2016 ihre Idee, mit den Themen in die Schulen der Nordstadt zu gehen. Mittlerweile moderiert sie den Schülertalk. Zwischen 100 und 200 Jugendliche sind es meist, die in die Aula in der Münsterstraße kommen – dabei sind auch Schüler anderer Schulen willkommen.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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